Geschrieben am 06 Februar 2012, 12.57
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Von Berthold Ulrich: Der BSV bleibt beharrlich oben dran (derzeit Platz 3) und siegt beim abstiegsbedrohten TV Löhne mit 74-79. Ohne den Center Steffen Dietrich (grippekrank), aber mit einem angeschlagenen Rouven Chlebna fuhr man zum weitesten...weiterlesen
Geschrieben am 05 Februar 2012, 00.36
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"Oh, wie ist das schön, oh, wie ist das schön. So 'was hat man lange nicht geseh'n, so schön, so schön!" Die Fans der BSV Münsterland Baskets Wulfen feierten schon vor Ertönen der Schlusssirene am Samstagabend den beeindruckenden 82:57 (41:32)-Heimsieg...weiterlesen
Geschrieben am 03 Februar 2012, 13.16
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Nach der bitteren 81:84-Niederlage am Mittwoch in Wolfenbüttel steht für die BSV Münsterland Baskets Wulfen das nächste Endspiel im Abstiegskampf an. Am Samstag (4.2., 20 Uhr, Gesamtschulhalle Wulfen) gastiert der Tabellennachbar SC Rist Wedel beim BSV....weiterlesen
H1: Der BSV ist wieder da!
Sonntag, 05. Februar 2012 um 00:36 Uhr

"Oh, wie ist das schön, oh, wie ist das schön. So 'was hat man lange nicht geseh'n, so schön, so schön!" Die Fans der BSV Münsterland Baskets Wulfen feierten schon vor Ertönen der Schlusssirene am Samstagabend den beeindruckenden 82:57 (41:32)-Heimsieg über den direkten Konkurrenten SC Rist Wedel. Mit diesem Erfolg meldete sich der BSV eindrucksvoll zurück im Abstiegskampf der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord.

Thomas ReuterThomas Reuter war am Samstagabend
blendend aufgelegt. (Foto: Cichowski)

Durch den Sieg über Wedel schob sich der BSV vier Spieltage vor Ende der Saison wieder auf den 8. Tabellenplatz, der zur Playoff-Teilnahme berechtigt. Denn die nun wieder punktgleichen Herzöge Wolfenbüttel, Mittwoch noch 84:81-Bezwinger des BSV, unterlagen zu Hause den Schwelmer Baskets. Und der BSV holte sich mit dem Kantersieg über Wedel den wichtigen direkten Vergleich mit den Hamburger Vorstädtern. "Der BSV, der BSV, der BSV ist wieder da!" sangen die Jungs vom BSV-Fanclub "Wulfen X-treme" und trafen damit ins Schwarze.

Am kommenden Samstag hat der BSV gleich wieder Heimrecht und empfängt den Tabellennachbarn RSV Eintracht Stahnsdorf aus Brandenburg. Gegen den Club vor den Toren Berlins hat Wulfen in seiner jungen Zweitliga-Geschichte noch nie gewonnen. Aber das galt bis Samstag abend auch für den SC Rist Wedel. Gegen Stahnsdorf (11.2., 20.30 Uhr, Gesamtschulhalle Wulfen) soll die Hütte in Wulfen mal wieder so richtig prall gefüllt sein. Denn auch der Sieg über Wedel am Samstag hätte mehr als die anwesenden 380 Zuschauer verdient gehabt.

Die Mannschaft von Sebastian Borgmann war gegen die Nordlichter der Liga bis in die Haarspitzen motiviert. Zwar waren die Gäste schon extra am Freitagabend zu diesem wichtigen Spiel angereist, hatten im Wulfener Hotel Humbert übernachtet und am Samstag in der Dorstener Juliushalle eine Trainingseinheit abgehalten, doch das sollte alles nichts genutzt haben. Und das, obwohl die Partie für die Wulfener alles andere als optimal begann. US-Center Dijon Smith kassierte schon in der 3. Minute sein zweites Foul, musste früh auf die Bank. Für den Amerikaner musste wie schon vor drei Wochen in Schwelm Philipp Mazur in die Bresche springen. Und "Matze" lieferte wieder eine blitzsaubere Leistung ab, holte in knapp 21 Minuten Spielzeit sieben Rebounds.

Dijon Smith auf der Bank, Steve Briggs messerscharf bewacht - und trotzdem gewann Wulfen das erste Viertel mit 20:15. Denn nicht die US-Amerikaner des BSV punkteten, sondern die jungen Deutschen. Angeführt von Thomas Reuter (20 Jahre), Hendrik Bellscheidt (21 Jahre) und Nino Janoschek (24 Jahre) setzten sich die Gastgeber Punkt für Punkt ab. 19 von 20 Punkten in den ersten zehn Minuten gingen auf das Konto der deutschen Spieler. Wenn Wedels Trainer Öcan Gürel geglaubt hatte, nur die BSV-Amerikaner kontrollieren zu müssen, um das Spiel gewinnen zu können, dann hatte er einen schlechten Berater.

Die erste 10-Punkte-Führung der Wulfener ging auf das Konto von Rod Sherman, der innerhalb weniger Sekunden zwei Dreier zum 33:23 (16.) versenkte. In der 19. Minute erzielte dann Steve Briggs seinen ersten Korb für den BSV, dennoch ging Wulfen mit einer 41:32-Führung in die Kabine. Die Mannschaft von Sebastian Borgmann zeigte den unbedingten Siegeswillen, warf sich nach jedem Ball und kämpfte um jeden Rebound. Und obwohl die Wedeler in Bestbesetzung und mit ihrem Center-Trio Peter Huber-Saffer, Fabian Böke und Anthony Pettaway nach Wulfen gekommen waren, gewann der BSV das Reboundduell mit 46:32.

Den einzigen Wackler im Spiel leistete sich das Borgmann-Team im dritten Viertel. Bis auf 47:42 (26.) verkürzte der Gast aus Holstein, dennoch nahm BSV-Coach Sebastian Borgmann keine Auszeit - zu sehr vertraute er seinem Team. Und Steve Briggs an der Freiwurflinie, Thomas Reuter - diesmal mit 17 Punkten Topscorer der Partie - und Dijon Smith dankten dem Coach das Vertrauen. Vor dem letzten Viertel führte der BSV 58:50.

Dass ganz Wulfen im Schlussviertel sogar vom direkten Vergleich gegen die Hamburger Vorstädter träumen durfte, lag ganz allein am BSV-Spieler mit der Nummer 12: Romeo Bakoa. Der Flügelspieler, der ganz aktuell als Trainer die männliche U12 des BSV in die Zwischenrunde der Westdeutschen Meisterschaft geführt hat, traf erst einen Dreier zum 61:50 und legte dann einen Fastbreak zum 63:60 nach. Als Bakoa dann auch noch einen weiteren Dreier zum 68:55 (35.) versenkte, gab es kein Halten mehr. Der BSV überrollte den Gast aus Wedel in den letzten fünf Spielminuten mit 17:2 (!), holte sich in überzeugender Manier den Direktvergleich - das Hinspiel hatte Wulfen 69:82 verloren - und sorgte für strahlende Gesichter bei den BSV-Anhängern.

Wedels Trainer Gürel gab später zu Protokoll, dass man schon den Korb treffen müsse, wenn man ein Spiel gewinnen wolle. Die Rister Dreierquote (2 von 22 = 9 Prozent) war unterirdisch. Auch 35 Prozent Trefferquote bei den Zweiern war alles andere als gut. Insgesamt erzielten die Gäste in Wulfen nur 37 Punkte aus dem Spiel heraus - nicht alltäglich in der 2. Bundesliga. Aber nicht umsonst kassiert der BSV die wenigsten Gegenpunkte aller ProB-Ligisten im Norden.

Wulfens Coach Sebastian Borgmann hingegen leistete sich am Samstag den Luxus, nicht eine einzige Auszeit zu nehmen. Sein Team hatte Fahrt aufgenommen und sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach der bitteren Pille am Mittwoch in Wolfenbüttel hatten die wenigsten damit gerechnet. Nur gilt die ganze Konzentration von Sebastian Borgmann und seinem Team dem nächsten Heimspiel gegen Stahnsdorf. Gelingt in einer Woche der dritte Sieg im vierten Spiel, ist der BSV wieder ganz dick im Geschäft um den letzten Playoff-Platz.

 

BSV: Smith (9, 7 Reb., 5 Blocks), Hummelt, Hänig (2), Reuter (17/3), Mazur (7 Reb.), Janoschek (14), Bakoa (8/2), Bellscheidt (8/1), Briggs (16, 9 Reb.) und Sherman (9/2). Wedel: Moysich, Johnston (14/2), Wischnewski (4), Akpinar (2), Lühring (2), Gausa (5), Pettaway (13), Böke (4), Duah, Huber-Saffer (8) und Laatzen. Schiedsrichter: Daniel Sünnen, Christian Klaverveld. Zuschauer: 380.    

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 05. Februar 2012 um 14:36 Uhr
 
H1: Das nächste Endspiel gegen Wedel
Freitag, 03. Februar 2012 um 13:16 Uhr

Nach der bitteren 81:84-Niederlage am Mittwoch in Wolfenbüttel steht für die BSV Münsterland Baskets Wulfen das nächste Endspiel im Abstiegskampf an. Am Samstag (4.2., 20 Uhr, Gesamtschulhalle Wulfen) gastiert der Tabellennachbar SC Rist Wedel beim BSV. Die Holsteiner reisen schon am Freitagabend an, übernachten im Wulfener Hotel Humbert und treten dann ausgeruht am Samstag am Wulfener Markt an.

1112_wedel_bsvBeim Hinspiel in Wedel
unterlagen die Wölfe mit 69:82.

Der BSV steht gegen die Basketballer aus dem Hamburger Vorort unter Zugzwang. Nur ein Heimsieg hilft den Wulfenern (8 Saisonsiege, vier ausstehende Spiele) noch weiter. Rist Wedel (9 Saisonsiege, drei ausstehende Spiele) kann sich hingegen sogar eine Niederlage leisten. Denn die Holsteiner haben in ihren beiden ausstehenden Heimspielen gegen Berlin und Wolfenbüttel alle Chancen, den Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt zu machen. Vor einem Jahr gelang das dem Zweitliga-Urgestein erst in den Playdown-Spielen gegen Schwenningen.

Der BSV braucht hingegen noch drei Siege aus vier Spielen, um noch eine theoretische Chance auf die erneute Playoff-Teilnahme zu haben. Nach der Niederlage in Wolfenbüttel ist das wahnsinnig schwer, fast nur noch theoretisch erreichbar. Selbst um Platz neun zu erreichen, der auch den Klassenerhalt bedeuten würde, muss Wulfen mindestens auf zehn Saisonsiege kommen. Mindestens. Und im Nacken spürt die Mannschaft von Trainer Sebastian Borgmann den Atem des Tabellenelften Bayer Leverkusen.

Alles Rechnen macht aber keinen Sinn, wenn am Samstag nicht die Punkte in Wulfen bleiben. Coach Borgmann musste die Spieler nach der Pleite am Mittwoch in Niedersachsen erst einmal wieder aus dem Loch holen. Zudem kamen die Strapazen der Auswärtstour, alle waren am Donnerstmorgen erst nach 1 Uhr im Bett, abends wurde dann wieder trainiert. Und Freitag beim Abschlusstraining stehen aus beruflichen Gründen nicht alle Akteure zur Verfügung.

Wedel musste Mittwoch auch reisen, verlor bei den Hertener Löwen, dem besten ProB-Team des Jahres 2012, nur knapp. Und das obwohl die beiden wichtigen Center Böke und Huber-Saffer fehlten. Letzterer verfügt über jede Menge Bundesliga-Erfahrung, Fabian Böke ist einer der besten Center der Liga. Im Hinspiel war Wulfen beim 69:82 ohne jede Chance. Auch in der vergangenen saison gab es zwei Niederlagen gegen die Wedeler. Und daher ist der BSV, so sehr er sich auch den Heimsieg ersehnt, am Samstag nur Außenseiter.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 03. Februar 2012 um 15:06 Uhr
 
Jugend: Nachwuchs-Journalist gesucht
Montag, 30. Januar 2012 um 10:13 Uhr
Der BSV Wulfen sucht einen jungen Menschen, der sich als Nachwuchs-Journalist versuchen möchte. Ihr lest gerne die Jugendberichte von allen BSV-Spielen des Wochenendes? Dann helft mit! Wir suchen jemanden/jemande, der/die am Wochenende die Spielberichte sammelt und kleine Artikel zu jedem Spiel schreibt. Die Infos kommen (fast) automatisch von den Trainern der Jugendteams. In der Startphase ist Unterstützung zugesagt. Wer Lust und ernsthaftes Interesse hat: eine Mail genügt an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Voraussetzung: gerne schreiben und formulieren, sowie ein Rechner mit Mailadresse!
Zuletzt aktualisiert am Montag, 30. Januar 2012 um 13:57 Uhr
 
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