Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres führt die Münsterland Baskets am Samstag nach Ostwestfalen. Der Tabellensiebte TSVE Bielefeld, aktuell mit einem Sieg weniger auf dem Konto, dürfte bereits eine schwere Prüfung für das Team von Marsha Owusu Gyamfi darstellen. Schließlich fällt mit Connell Crossland der Leistungsträger unter den Brettern schlechthin auf noch unbestimmte Zeit aus. Das klare 103:77 aus dem Hinspiel in Wulfen mag keine Richtgröße für das Rückspiel sein, auch wenn Crossland bereits im Hinspiel nicht dabei war, wo der US-Amerikaner an einer Fußverletzung laborierte. Denn die Gastgeber treten voraussichtlich in Bestbesetzung an und haben unter anderem bei ihrer Serie von 5 Siegen vom 3. - 7. Spieltag, wo die Ostwestfalen auch Dortmund-Barop in die Knie zwangen gezeigt, dass sie auch mit einem Top-Team mithalten können. Die Partie startet am Samstag um 19 Uhr in der Sporthalle der Carl-Severing-Schule, Flachsstraße in Bielefeld.

Jonas Kleinert

Die Gastgeber haben unter der Woche vermeldet, dass Spielertrainer Emre Atsür und auch Moritz Kutkuhn nun genesen sind und somit wieder im Aufgebot der Dolphins stehen. Marsha Owusu Gyamfi hebt die Stärken der Ostwestfalen hervor: "Sie haben Dreierschützen wie Taletovic und Atsür, der darüberhinaus spielender Co-Trainer mit sehr viel Erfahrung ist, physisch starke und erfahrene Spieler wie Weiß und Kutkuhn, dazu Jugendnationalspieler Osei. In Hagen haben sie vor der Winterpause mit lediglich 5 Punkten Differenz verloren".

Bei den Münsterland Baskets fällt über Connell Crossland hinaus aktuell kein weiterer Spieler aus. Bei Alexander Winck ist die Verletzung nun ausgeheilt, der zwischenzeitlich erkrankte Thorben Vadder ist wieder genesen. Auch Lukas van Buer (Fußverletzung) und Jannik Korte (Cut) sind einsatzfähig. Owusu Gyamfi: "Die zwei Wochen nach der erholsamen Weihnachtspause waren sehr intensiv. Die Trainingseinheiten haben wir genutzt, um uns an die neue Situation zu gewöhnen und neue Dinge zu implementieren. In der Defense gibt es viele Umstellungen, die eine hohe Bereitschaft aller Spieler bedürfen. Da mit Connell der überragende Verteidiger und Rebounder fehlt, wird jeder Spieler in diesem Bereich mehr machen können. Das ist im Hinspiel gelungen, das wir mit 8 Spielern bestritten (Connell, Lukas, Jannik, Alex, Lakki, Peter waren nicht dabei)."

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