Am Ende der vergangenen Saison musste Marcel Gorontzi mit einem Ermüdungsbruch von der Bank aus zusehen, wie der BSV Wulfen seine verkorkste Saison zu Ende brachte und die 2. Regionalliga Westfalen auf Platz sechs abschloss. Schon früh signalisierte der variabel einsetzbare Forward, dass er den Münsterland Baskets treu bleibt. Im September wird der Ur-Wulfener 28 Jahre alt. Im April 2019 möchte er zum Aufstiegsteam des BSV gehören.

In der vergangenen Spielzeit steuerte der Rechtshänder vom Markeneck in 16 Spielen 143 Punkte bei, also 8,9 Zähler im Schnitt. Highscore waren 26 Punkte beim 103:77-Heimerfolg gegen den TSVE Bielefeld. Marcel Gorontzi verfügt über einen guten Wurf - auch jenseits der Drei-Punkte-Linie - sowie über ein hohes Maß an Spielintelligenz. Der Ingenieur muss Trainingsaufwand und Beruf miteinander vereinbaren, hat aber bereits in Aussicht gestellt, dass das in der kommenden Saison besser gelingen wird: "Wenn mein Ermüdungsbruch ausgeheilt ist, werde ich voll angreifen", verspricht der 27-jährige Flügelspieler. Er entstammt der BSV-Jugend, hat dann als Jugendtrainer selbst schon seinen heutigen Teamgefährten Alexander Winck trainiert. "Das ist witzig, aber überhaupt kein Problem!", sagt Marcel Gorontzi über seinen ehemaligen U12-Schützling.
 

Dass Marcel Gorontzi von der Position 1 bis 4 alles besetzen kann, macht ihn zu einem wertvollen Allrounder im Team von Predrag Radanovic. Und aus dem Alter, bei jedem Match auf die eigene Spielzeit zu schauen, ist Marcel Gorontzi auch schon heraus. Mit seiner Routine, die er zu Studienzeiten bei der BG Aachen in 2. Regionalliga und Oberliga gesammelt hat, hilft er dem BSV 18/19 weiter. Allerdings ist Marcel noch im Aufbautraining. Er wird nach fünfmonatiger Verletzungspause (Ermüdungsbruch) noch einige Zeit brauchen, um komplett den Anschluss zu haben.

Der Kader des BSV Wulfen hat damit in der Saison 2018/2019 das folgende Aussehen: Bryant Allen, Alexander Winck, Kreshnik Gashi, Marcel Gorontzi, Tim Gorontzi, Felix Brinkschulte, Jonas Brozio, Semih Sehovic, Milan Jušković, Tim Terboven, Lukas van Buer, Thorben Vadder und Philipp Lensing.

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