BSV Wulfen 2 vs RC Borken Hoxfeld 59:94 (32:47)

Nachdem der Saisonstart an den ersten drei Spieltagen alles andere als optimal verlief, hatte man drei Wochen Zeit, Fehler und Schwächen zu analysieren, an ihnen zu arbeiten und sie abzustellen. Jedoch nutzte man die Zeit ebenfalls um sich bestmöglich auf diese schwere Aufgabe vorzubereiten und um sich die ein oder andere Sache zu überlegen, wie man die Überraschung schaffen könnte. Marten Olenik, Simon Schrudde, Martin Gruczyk, Jannik Korte und Christian Pawlak sollten zu Beginn die Kohlen aus dem Feuer holen. Marten Olenik war es, der für den BSV in Minute eins die ersten Punkte erzielte, bevor auch die Gäste ebenfalls in Spiel fanden und ihre ersten sieben Punkte durch Alexander Looks und Christopher Remmen erzielten. So lag man nach den ersten vier Spielminuten mit 2:7 hinten, jedoch kein Grund in Panik zu verfallen. Für die letzten fünf Minuten des Viertels lag die Scoring-Last dann eher auf den Schultern von Martin Gruczyk und Jannik Korte. Beide zusammen erzielten 12 der 14 Punkte in den ersten zehn Minuten. Aber auch der Borkener Aufbauspieler Dennis Dunker kam nun immer besser in die Partie. Beim Stand von 6:11 übernahm er und erzielte bis zum Ende der ersten zehn Minuten acht Punkte am Stück und sorgte für die 19:14-Viertelführung des RC Borken Hoxfeld.

Zu Beginn des zweiten Viertels kam der BSV besser aus der Viertelpause. Zwar konnte Lukas Heisterkamp per And-One die ersten Punkte des Viertels für die Gäste erzielen, jedoch ließen sich die Wölfe davon nicht abschrecken. Marten Olenik per Zug zum Korb und Martin Gruczyk von der Freiwurflinie, fanden die passende Antwort. Bis zur 15. Minute war das Spiel komplett offen, doch dann versagten die Nerven an der Freiwurflinie (1/6), während die Gäste diese Schwächephase konsequent ausnutzten. Alexander Looks am Brett und der andere Ex-Wulfener Magnus Fechtner von draußen bauten die Führung auf 39:29 aus. Simon Schrudde, Marten Olenik und Felix Verhülsdonk konnten am Ende des zweiten Viertels noch fünf Punkte nachlegen und hielten den Rückstand auf 32:45. Jan-Nick Nienhaus konnte jedoch von der Freiwurflinie erneut nachlegen und sorgte für den 32:47 Halbzeitstand aus Sicht des BSV.

In der Kabine hatten man einiges zu besprechen, gab den Glauben an die Überraschung jedoch noch nicht auf. So startete man mit der Starting-Five von Spielbeginn in das dritte Viertel und wurde leider bitter enttäuscht. Zwar scorten erneut Marten Olenik per And-One und ebenfalls Christian Pawlak und Jannik Korte am Brett, doch insgesamt kam von der Mannschaft nicht mehr viel. Man erwischte eine ganz üble Phase, mit einem Ballverlust nach dem anderen und ermöglichte den Gästen sehr viele leichte Punkte. Diese nutzten ihren Möglichkeiten und legten Mitte des dritten Viertels einen 15:0 hin, welcher die Köpfe der Wölfe heruntergehen.  So wuchs der Vorsprung von 59:39 auf 76:39, was endgültig für die Vorentscheidung sorgte. Mit einem 42:76 ging man in das letzte Viertel, welches man auch der nachlassenden Intensität der Gäste ausgeglichen gestalten konnte. Am Ende mit 17:18 das engste Viertel der Partie.

Der Mannschaft merkte man an, dass vor allem die guten ersten 15. Minuten der Partei viel Kraft gekostet haben und man auch auf Grund nachlassender Kraft nicht mehr mit hundertprozentiger Konzentration agierte. Manch ein Spieler konnte sein persönliches Punktekonto noch etwas nach oben schrauben, was allerdings bei Betrachtung des Spielstandes und der Ziele der Mannschaft mehr als nebensächlich ist.

BSV: Kleine-Sender, Olenik (15), Schrudde (6), Gruczyk (7), Hillen (2), Landwehr (2), Korte (14), Verhülsdonk (6), Galvez-Braatz, Wiebe (5), Pawlak (2).

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