|
|
 Es wird eines der Topspiele in der 2. Liga ProB Nord: Am Samstag, 30. Oktober 2010, erwartet der BSV Wulfen die Schwelmer Baskets zum Aufsteiger-Duell. Dass der Meister der letztjährigen Regionalliga-West klarer Favorit in
 "Mike" Sawatzky ist tot. Diese Nachricht löst auch beim BSV Wulfen große Bestürzung aus. Der Basketball-Schiedsrichter der Hertener Löwen starb am Sonntagabend völlig unerwartet. Obwohl fast 70 Jahre alt war Dieter
 Das war Werbung in eigener Sache: ProB-Aufsteiger BSV Wulfen verkaufte am Sonntag seine Haut beim Testspiel in Hagen-Haspe gegen den Erstligisten Phönix Hagen mehr als teuer. Mit 83:94 (47:64) unterlag der
|
|
|
|
H1: Achtbares 83:94 gegen Erstligisten Phönix |
|
Geschrieben von: Christoph Winck
|
|
Sonntag, 05. September 2010 um 18:39 Uhr |
|
Das war Werbung in eigener Sache: ProB-Aufsteiger BSV Wulfen verkaufte am Sonntag seine Haut beim Testspiel in Hagen-Haspe gegen den Erstligisten Phönix Hagen mehr als teuer. Mit 83:94 (47:64) unterlag der Basketball-Zweitligist gegen das BBL-Team. Ein Ausrufezeichen war die Leistung der Kappenstein-Combo in der zweiten Halbzeit. Sowohl das 3. Viertel (14:11) als auch das 4. Viertel (22:19) ging an den klassentieferen Gegner. Umso beachtlicher, weil Wulfens US-Aufbauspieler Steve Briggs ab der 31. Minute mit Foulhöchstzahl auf der Bank saß.
Joey Henley demonstrierte erneut seine Klasse. (Foto: Niehues, Archiv) |
"Das war eine richtig klasse Leistung unserer Jungs. Ich bin hochzufrieden. Der kleine BSV hat den großen Erstligisten nach der Pause zur Verzweifelung gebracht", äußerte BSV-Trainer Philipp Kappenstein unmittelbar nach Spielende. Auch der sportliche Leiter Volker Cornelisen war sehr zufrieden: "Auf dieses Spiel können wir aufbauen."
Erneut zeigte sich, dass US-Center Joey Henley ein Glücksgriff für Wulfen ist. Der nur 1,95 m große Amerikaner war mal wieder omnipräsent, scorte wie ein Schweizer Uhrwerk. Auch die Routiniers wie Jan Sprünken, Philipp Lensing und Steffen Hummelt lieferten eine starke Leistung ab. Bei den Youngstern überragte diesmal Center Philipp Mazur, der sein vielleicht bestes Spiel im BSV-Trikot ablieferte. Auch Stefan Arndt und Thomas Reuter agierten stark gegen die athletischen, schnellen und körperlich überlegenen Hagener. Romeo Bakoa und Nino Janoschek bewiesen ebenso ihre Zweitliga-Tauglichkeit. In der Schlussminute belohnte Kappenstein dann noch die BSV-Küken Tim Gorontzi und Thorben Vadder mit Spielzeit gegen ein BBL-Team. NBBL-Center Vadder pflückte sich auch gleich einen Rebound.
So war es ein rundum gelungener Auftritt des BSV Wulfen, der von Samstag immerhin zwei volle Spiele in den Knochen hatte. In der ausverkauften Hasper Rundsporthalle, wo viele Hagener Zuschauer das Phönix-Team zaubern sehen wollten, jubelten am Ende 20 BSV-Schlachtenbummler. Denn ihr Team war nach dem Auftritt in Halbzeit zwei moralischer Sieger des Sonntags. Am kommenden Samstag gastiert der BSV zum Testspielderby gegen die BG in der Holsterhausener Juliushalle (11.9., 19.30 Uhr).
BSV: Gorontzi, Vadder, Briggs (22/4), Sprünken (11/1), Hummelt (3/1), Arndt (2), Reuter (2), Mazur (6), Bakoa, Janoschek (6), Lensing (2) und Henley (29/1).
Phönix: Pryor (16/2), Schwarz, Jonusas (12/2), Spohr (15), Kruel (13), Alexander (4), Burtschi (17/1), Seward, Dorris (17/1). |
|
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 05. September 2010 um 21:34 Uhr |
|
|
H1: Sieg und Niederlage in Essen |
|
Geschrieben von: Christoph Winck
|
|
Samstag, 04. September 2010 um 21:07 Uhr |
|
Zweitliga-Aufsteiger BSV Wulfen beendete das Tagesturnier in der Essener Helmholtz-Halle mit dem dritten Platz. Gegen den klassenhöheren ProA-Ligisten ETB Wohnbau Essen unterlag die Kappenstein-Combo am Samstagnachmittag im Halbfinale mit 75:90 (40:51). Das Spiel um Platz drei gegen Regionalligist Astrostars Bochum gewann der ProB-Liga-Aufsteiger aus Wulfen dann mit 98:88 (58:43). Schon am Sonntag geht es für den BSV weiter, um 16.30 Uhr trifft Wulfen in Hagen-Haspe (Rundsporthalle, Kölner Str. 50) auf den Erstligisten Phönix Hagen. Wie im Spiel gegen Essen geht es für die BSV-Akteure darum, sich an die Bundesliga-Intensität zu gewöhnen.
In Essen wurde der BSV gleich auf dem falschen Fuß erwischt. Zwar führte der komplett angetretene BSV durch zwei Freiwürfe von Nino Janoschek, der früher selbst schon das ETB-Trikot getragen hat, schnell mit 2:0. Doch dann lief rein gar nichts mehr bei den Wulfenern zusammen. Der klassenhöhere Gastgeber legte einen 18:0-Run hin, führte in der 6. Minute 18:2. Nicht weniger als vier Drei-Punkte-Treffer senkten sich in die BSV-Reuse. Wulfen hatte in der Defense noch nicht seine Intensität gefunden, wurde dafür bestraft. Es waren sechs kostenlose Lehrminuten zu Spielbeginn.
Fortan hielt das Kappenstein-Team gegen die Essener mit, lief aber einem permanenten Rückstand hinterher. Auch wenn das zweite Viertel (27:23) und das vierte Viertel (20:16) an den BSV ging, war der Finaleinzug nie in greifbarer Nähe. Bis auf 46:54 (25.) oder 69:81 (36.) kam der BSV heran. Doch insgesamt kam von den deutschen BSV-Spielern offensiv zu wenig. Während bei Essen fünf Spieler zweistellig punkteten, gelang das bei Wulfen nur den beiden US-Amerikanern. Joey Henley stach mit 32 Punkten heraus. Steve Briggs brachte es auf 22 Punkte. Als der Pointguard drei Dreier in Serie zum 40:48 (19.) versenkte, ging ein Raunen durch die Helmholtz-Halle.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es für die Wulfener dann im Spiel um Platz drei erneut aufs Parkett. Die Bochum Astrostars hatten ihr Halbfinale gegen Wulfens Mitaufsteiger Schwelmer Baskets deutlich verloren. Schwelm, am 30.10. in der ProB in Wulfen zu Gast, machte dabei einen bärenstarken Eindruck.
Der BSV brauchte wieder einige Minuten, um in Tritt zu kommen. Allerdings wechselte Philipp Kappenstein sehr viel, hatte schon in Halbzeit eins alle 12 Akteure des Kaders eingesetzt. Entscheidend zog der BSV mit einem 14:0-Lauf zwischen der 14. und 17. Minute davon. Von 30:33 auf 44:33 setzte sich Wulfen ab, zur Pause hieß es 58:34. Später betrug der Vorsprung komfortable 20 Punkte (72:52, 26. / 85:65, 32.). Allerdings hatten die Bochumer nur einen US-Spieler an Bord, den früheren Grevenbroicher Cayole. Der zweite Mann aus Übersee ist noch verletzt.
Topscorer beim BSV war im Spiel gegen Bochum der 18-jährige Thomas Reuter, der auch defensiv überzeugte. Aber auch die beiden Neuzugänge Jan Sprünken und Nino Janoschek punkteten zweistellig. Anders als im Match gegen den klassenhöheren Gegner Essen präsentierte sich der BSV gegen den klassentieferen Gegner Bochum sehr souverän.
BSV: Gorontzi (0 Punkte gegen Essen - 0 Punkte gegen Bochum), Vadder (0 - 0), Hummelt (7 - 5/1), Briggs (22/4 - 15/3), Arndt (0 - 2), Reuter (1 - 19/1), Mazur (0 - 2), Janoschek (7 - 12), Bakoa (0 - 7/1), Sprünken (2 - 13/3), Lensing (4 - 4) und Henley (32 - 17).
ETB: Peter (5), Seminsky (1), Buljevic (14/3), Terdenge (5), Anastasov (2), Schöps (13/2), Schröter (15/1), Bartels (2), Kern (2), Fiorentino (16/1), Lewis (13/1) und Spettmann (2).
Astrostars: Niebrügge, Cayole (31/2), Abraham (8), Klotz (2), Hülsmann (5/1), Kleina (21), Hardebusch (11) und Adib (10). |
|
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 04. September 2010 um 21:47 Uhr |
|
|
|
|
Anwaltskanzlei
Volker Cornelisen,
in Gelsenkirchen & Schermbeck
Verkehrsrecht,
Erb- und Familienrecht, Unterbringungs- und Betreuungsrecht, Mietrecht, Arbeitsrecht
0209-50791;
02853-448587;
VolkerCornelisen@t-online.de
|