
Der Abstiegskampf in der Damen-Oberliga spitzt sich weiter zu: Am Samstag feierte Schlusslicht TSC Eintracht Dortmund im Lokalderby gegen Barop mit 56:46 den dritten Saisonsieg und ist nach Punkten mit dem BSV Wulfen gleichgezogen. Die Wulfenerinnen kassierten am Sonntag dann mit 51:68 (28:34) beim SC Westfalia Kinderhaus trotz großen Kampfes die nächste Niederlage. Nur der gewonnene direkte Vergleich lässt die BSV-Damen auf dem rettenden Tabellenplatz verweilen.
Die Mannschaft von Simon Schrudde bleibt aber positiv, dass der erlösende vierte Saisonsieg noch gelingt. Die nächste Gelegenheit bietet sich am kommenden Samstag (14. März 2026, 15.00 Uhr) bei den LippeBaskets Werne, die auch nur zwei Siege mehr als der BSV aufweisen. Es folgen noch weitere Chancen gegen Gütersloh (20. März 2026, 20.30 Uhr), in Barop (24. März 2026, 20.00 Uhr) und gegen Aplerbeck (17. April 2026, 20:30 Uhr). Rivale Eintrracht Dortmund hat nur noch drei Chancen, am BSV vorbeizuziehen und dabei das deutlich schwerere Restprogramm.
Auch die Leistung in Kinderhaus macht dem BSV-Mut. Ohne die weiterhin verletzten Marie Klinge und Sophie Schonebeck sowie ohne die reaktivierte Louisa Jungmann agierte das Schrudde-Team lange auf Augenhöhe, auch wenn die Münsteranerinnen ihre Führung stetig ausbauten. Mit nur sechs erzielten Punkten war das dritte Viertel aus BSV-Sicht zu mager. Aus der Distanz hatte am Sonntag nur Aufbauspielerin Lina Hader (5 Dreier) Zielwasser getrunken. Am Samstag in Werne wird Aufsteiger Wulfen wieder alles in die Waagschale werfen, um den vierten Saisonsieg zu landen.
BSV: Luisa Bergerhoff, Lina Holtrichter (9), Johanna Koptik (11), Maike Schulte, Merle Haddick (2), Annika Winck (2), Lina Kusau-Lehmann (4), Lina Hader (19/5), Louisa Schulte-Huxel (4), Franzisca Kraus.