
Als Trainer Gary Johnson im Mai bekanntgab, nach sieben erfolgreichen Jahren den BSV Wulfen zu verlassen, war das ein Schock für den Verein, die Regionalliga-Mannschaft und speziell für einige Spieler. Zu diesen Spielern zählt Alexander Winck, der in fünfeinhalb Jahren geprägt wurde durch die Arbeit von Johnson. Kurz hatten die Verantwortlichen beim BSV die Sorge, dass der gebürtige Wulfener Alex Winck seinem Mentor Gary Johnson nach Iserlohn in die ProB folgen könnte. Allerdings hatte der 26-jährige Leistungsträger schon früh seine mündliche Zusage für eine weitere Saison bei den Münsterland Baskets gegeben. Und der Aufbau- und Flügelspieler hielt sein Wort. „Ich möchte mit meinem BSV Meister werden und in die ProB aufsteigen“, macht das Wulfener Urgestein keinen Hehl aus seinen Ambitionen.
„Alex ist ein absoluter Führungsspieler in unserer Mannschaft. Er besticht durch großartige Leistungen und immer stärker auch durch sein Auftreten“, weiß BSV-Trainer Martin Gruczyk, der Alexander Winck seit seiner Jugend in den BSV-Teams verfolgt. Und auch Igor Križanović weiß, welche Rolle der Rechtshänder für die Münsterland Baskets spielt: „Alex trägt unser Spiel, er kann mit seiner Energie die ganze Mannschaft mitreißen. Und auf Disziplin auf und neben dem Feld lege ich als Coach besonderen Wert.“
Alexander Winck spielt seit frühester Jugend für den BSV Wulfen. In der Saison 2021/2022 versuchte er sich bei den VfL AstroStars Bochum in der 2. Bundesliga ProA, kehrte zum Endspurt der Regionalliga-Saison nach Wulfen zurück. In der Saison 2022/2023 lief er für die BBG Herford in der ProB auf, ehe er vor drei Jahren zu Gary Johnson an den Wulfener Markt zurückkehrte. Nun geht es mit verändertem Trainerpersonal zu großen Zielen, die nicht nur der Gewinn des Vest Cups sind. Alexander Winck stieg bereits 2019 mit dem BSV in die Regionalliga West auf, 2022 gewann er mit den Münsterland Baskets den WBV-Pokal. Auf dem Feld steigerte Winck seinen Output im Vergleich zur Vorsaison noch einmal erheblich: Mit 12,4 Punkten pro Spiel war er Wulfens bester deutscher Spieler, sammelte 5,4 Rebounds ein und gab 3 Korbvorlagen. Auch die Wurfquoten von Winck können sich sehen lassen: 80,6 % Freiwürfe, 61 % Zweiter und 32,6 % Dreier – allesamt überdurchschnittliche Werte. Dass Alexander Winck rund 30 Minuten pro Spiel auf der Platte steht, unterstreicht seine Wichtigkeit im BSV-Spiel.
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