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H1: BSV mit Schlüsselspiel am Freitagabend in Haspe

Erstellt von BSV-Webredaktion | Datum: | Kategorie:  News

Am 23. und viertletzten Spieltag der Regionalliga West könnten die Basketballer des BSV Wulfen den vorzeitigen PlayOff-Einzug perfekt machen. Gewinnt der Tabellenfünfte aus dem Norden Dorstens am Freitagabend (27. Februar 2026, 20.15 Uhr) beim Tabellenneunten SV Haspe 70 in Hagen und verliert am Samstag der Tabellenzehnte TuS 59 HammStars bei Spitzenreiter Grevenbroich Elephants, wäre dem BSV die fünfte PlayOff-Teilnahme in Serie nicht mehr zu nehmen. Aber die Münsterland Baskets des BSV wollen auch aus einem anderen Grund aus der Hasper Rundsporthalle (Kölner Straße 50, Hagen-Haspe) die Punkte entführen. Der Auswärtssieg in Haspe ist Voraussetzung dafür, noch aus eigener Kraft auf Platz vier der Tabelle vorzustoßen, um im PlayOff-Viertelfinale Heimrecht zu haben.

Allerdings könnte die Aufgabe für den BSV schwerer kaum sein. Denn der SV 70, Kooperationsteam von ProA-Spitzenreiter Phoenix Hagen, hat sich im Januar personell deutlich verstärkt, da der amtierende WBV-Pokalsieger im Winter in akute Abstiegsgefahr geriet. Beginnend mit der 84:99-Hinspielniederlage in Wulfen verloren die Hagener nicht weniger als neun Spiele in Serie. Daraufhin wurden weitere Importspieler verpflichtet, um dem drohenden Abstieg entgegenzuwirken – mit Erfolg. Am 23. Januar 2026 gelang mit dem 103:89 über Salzkotten der Turnaround, drei weitere Siege in Hamm, gegen Werne und in Münster folgten. So erwarten die Schützlinge vom Demetrius Ward und seinem Co Uli Overhoff mit großem Selbstbewusstsein aus vier siegreichen Spielen in Folge den BSV.

Die drei neuen Importspieler bei Haspe heißen Charles Pride, der in Münster 15 Punkte auflegte, Kamari Scott, der in vier Spielen auf einen Schnitt von 15,3 Punkten kommt, und Big-Man Ifeanyi Okeke, der in drei Spielen durchschnittlich 12 Punkte erzielte. US-Import Richard Nunez Rivera, der dem BSV im Hinspiel noch 25 Punkte einschenkte, ist inzwischen nach Puerto Rico weitergezogen. Weiterhin dabei ist EU-Spot Jan Razdevsek aus Slowenien (16,5 Punkte pro Spiel). Spielmacher Finn Pook, der im Hinspiel in Wulfen fehlte, ist mit durchschnittlich 19,2 Punkten pro Spiel mit Abstand bester Hasper. Er wird am Freitag im Hasper Kader stehen, da Phoenix Hagen in der ProA spielfrei hat.

Der BSV fährt ein anderes Personalkonzept als der SV 70 und setzt auf heimische Basketballer aus der Region. Auf den Wulfener Teamspirit wird es in der Hasper Rundsporthalle ankommen, um gegen das Starensemble der Hagener bestehen zu können. Auf den LocalPlayer-Positionen –in der Regionalliga müssen immer zwei in Deutschland ausgebildete Akteure gleichzeitig auf dem Feld stehen– besitzt der BSV die größere Tiefe. Ein Wiedersehen gibt es in Haspe mit Marsha Owusu Gyamfi, die von 2015 bis 2018 drei Jahre lang beim BSV aktiv war, nun seit Jahren als sportliche Leiterin beim SV 70 fungiert.

Ein besonderes Spiel wird die Begegnung am Freitagabend für die beiden Schiedsrichter Horst Pelzer und Jochen Buschke. Beide pfiffen viele Jahre in der Regionalliga West und verabschieden sich nun in den Ruhestand. Die Neuauflage des WBV-Pokalfinales von 2025 zwischen Haspe und Wulfen bietet dafür einen würdigen Rahmen. Haspe ist der Heimatclub des WBV-Präsidenten Uwe Plonka.

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