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H1 | BSV verliert seinen Energizer

Erstellt von BSV-Webredaktion | Datum: | Kategorie:  News

Dieser Abgang tut den Münsterland Baskets eminent weh, doch eine Rückkehr ist ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Powerforward Leon Oshodin tritt kürzer und steht dem Trainerduo Martin Gruczyk/Igor Križanović nicht mehr zur Verfügung. Der 27-jährige Rechtshänder möchte sich neu orientieren und in den nächsten Monaten um seine berufliche Perspektive kümmern. Beim BSV bleibt die Tür für den Energizer immer offen, wie BSV-Chef Carsten Duwenbeck betont: „Ein Spieler, der sich ,Einmal Wulfener, immer Wulfener‘ aufs Bein tätowiert, der ist mit ganzem Herzen Spieler des BSV Wulfen und darf jederzeit wieder unser Trikot tragen.“

Leon Oshodin kam 2022 von RW Cuxhaven zum Wulfener Markt, stammt aber aus Hünxe – wenige Kilometer lippeabwärts von Dorsten. Spät kam er als 17-Jähriger vom Fußball zum Basketball und startete in Wulfen dann richtig durch. Unter Gary Johnson entwickelte sich der athletische Powerforward zu einem echten Leistungsträger. In jeder Saison steigerte er seinen Output. In seiner vierten und vorerst letzten Saison für den BSV kam er in der regulären Saison auf 9,7 Punkte im Schnitt, stand knapp 25 Minuten auf dem Feld. Auch in den PlayOffs und im Pokal hatte Oshodin eine große Rolle in der BSV-Rotation. Zudem gehörte Leon Oshodin zuletzt zu den Leadern in der Kabine, er ging mit seiner Emotionalität voran und konnte das gesamte Wolfsrudel mitreißen. Das verdeutlicht den Schmerz, den der Abgang des 1,98 m großen Modellathleten beim BSV Wulfen auslöst.

„Ich wohne seit über einem Jahr in Duisburg, schließe im Juli meine Ausbildung zum Tischler ab. Ich muss mich jetzt erst einmal neu orientieren“, erklärt Leon Oshodin seine Entscheidung gegen den BSV und seinen Freundeskreis im Team. „Diese Entscheidung fällt mir unheimlich schwer, meine Jungs werden mir fehlen. Aber ich glaube, sie ist in der aktuellen Situation das Beste für mich“, so Oshodin weiter. Igor Križanović bedauert den Verlust: „Leon war unser athletischster Forward, seine Sprungkraft ist überragend.“ Daher steht die Tür zurück ins Wolfrudel jederzeit offen. „Egal ob im September, November oder Januar – Leon darf jederzeit zurückkommen. Er hat in den letzten vier Jahren seine sportliche Heimat beim BSV Wulfen gefunden, daran ändert auch seine aktuelle private und berufliche Situation nichts“, so Carsten Duwenbeck, zumal Center Laurits Wilke ab Januar durch den Besuch der Meisterschule in Ulm weitestgehend ausfällt. „‘Einmal Wulfener, immer Wulfener‘ ist mehr als eine leere Worthülse“, ergänzt Duwenbeck.

Kader 2026/2027:

Verbleib

  • Lukas van Buer (C)
  • Nils Peters (SF/PF)
  • Jonas Peters (SF/PF)
  • Laurits Wilke (C)
  • Alexander Winck (PG/SG/SF)
  • Martin Gruczyk (Co-Trainer -> Head-Coach)
  • Jannik Korte (Co-Trainer)
  • Neo Križanović (PG)

Zugänge

  • Igor Križanović (Co-Trainer) <-
  • Tarik Jakupovic (PF) <- Hertener Löwen

Abgänge

  • Leon Oshodin ->
  • Felix Kwast ->
  • Nils Strubich ->
  • Moe Sahin ->
  • Paul Lunguana -> Iserlohn Kangaroos, ProB
  • Gary Johnson (Head-Coach) -> Iserlohn Kangaroos, ProB

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