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H1: Ende der regulären Meisterschaftsrunde - eine Bilanz

Erstellt von BSV-Webredaktion | Datum: | Kategorie:  News

Platz sechs zum Ende der regulären Saison in der Regionalliga West ist für den BSV Wulfen zwar nicht die beste Platzierung der vergangenen fünf Jahre, aber der BSV-Vorstand kann die Bilanz von 13 Siegen und 13 Niederlagen sehr wohl einordnen. „Wir hatten im Sommer 2025 personell anders geplant, als es sich letztlich entwickelt hat. Daher sind wir unterm Strich froh, dass wir zum fünften Mal in Folge die Top 8 der Liga und den damit verbundenen Einzug in die PlayOffs geschafft haben“, resümiert der BSV-Vorsitzende Carsten Duwenbeck die Punkterunde mit 26 Spieltagen. In den PlayOffs wird nun alles wieder auf Null gestellt.

Viertelfinal-Gegner Börgel Ballers Ibbenbüren ist einer von vier Gegnern, die die Münsterland Baskets in beiden Ligaspielen nicht bezwingen konnte. Auch der Tabellenzweite BBA Hagen sowie die Accent Baskets Salzkotten und Aufsteiger BG TV Olpe/TV Jahn Siegen konnten den BSV zweimal besiegen. Salzkotten und Olpe verpassten dennoch die PlayOffs. Gegen alle anderen Vereine gewann das Johnson-Team mindestens einmal, auch Spitzenreiter Elephants Grevenbroich unterlag gegen den BSV. Damit sind die Wulfener nur einer von drei Teams, die Grevenbroich in die Knie zwangen.

Einer der Garanten für den Wulfener Erfolg war Importspieler Paul Lunguana. Der US-Amerikaner mit polnischen Pass –seine Mutter stammt aus Polen, sein Vater aus dem Kongo– erzielte 584 Punjte in 26 Spielen – nur der Olper Jeremiah Sparks (706) legte mehr Punkte auf. 22,5 Punkte im Schnitt reichten für Lunguana zu Platz 5 im ligaweiten Ranking. Vor ihm postieren Sparks (27,2 ppg), Tim Schönborn von Absteiger Aachen (26,2 ppg in 15 Spielen), Cleveland Bedgood (1 Spiel für Hamm, 23 Punkte) und Cameron Kahn (Herford, 22,7 ppg) vor Lunguana.

Auch in der Effektivität ist Lunguana topplatziert: Mit einer durchschnittlichen Effektivität von 24,4 liegt der Wulfener Guard hinter Sparks (35,6), Howie Rankine (28,3, Grevenbroich), Schönborn (28) und Kahn (25,8) auf Platz 5. Lunguanas Reboundstärke als Flügelspieler ist ebenso beeindruckend: Mit 185 Rebiunds rangiert der US-Pole auf Ligaplatz acht, bester Rebounder war Salzkottens Jakob Müller (225). Im Schnitt holte Lunguana 7,1 Rebounds pro Spiel – teamintern ist das aber nur Platz zwei. Denn nach seinem Comeback im Februar holte BSV-Powerforward Nils Peters 33 Rebounds in vier Spielen – 8,3 Rebounds pro Spiel sind Liga-Platz elf für den „Officer“.

Liga-Platz zwei hat Paul Lunguana bei den getroffenen Freiwürfen: 130 Treffer bei 174 Versuchen (74,7 Prozent) sind Platz zwei der Regionalliga West. Nur Topscorer Sparks (183 Treffer bei 242 Versuchen) stand öfter an der Linie. Teamintern schoss Alexander Winck seine Freiwürfe höherprozentig: 79 Treffer bei 98 Versuchen bedeuten eine Quote von 80,6 Prozent. Unter den Vielwerfern der Liga (mindestens 50 Freiwürfe in der Saison) ist das der 5. Platz.

Gleichauf mit Jeremiah Sparks liegt Paul Lunguana bei den Zweiern, die er pro Spiel trifft. Beide versenkten 188 Würfe aus dem Zweier-Bereich, Sparks benötigte dafür aber nur 294 Versuche (63,9 %), Lunguana 334 (56,3 %). Bei den Dreiern hat Jonas Peters stark performt. Der Neuzugang von der BG Dorsten, in der Saison 2024/2025 zusammen mit Lunguana mit der BG abgestiegen, traf 51 Dreier bei 137 Versuchen (37,2 %). Bei den Vielwerfern (über 100 Dreierversuche) ist Jonas Peters damit Dritter hinter Ibbenbürens holländischem Routinier Dyon Doekhi (43,1 %) und Jacob Mampuya (40,9 %). Bezieht man alle Dreierwerfer der Liga ein, ist Wulfens Youngster Piet Jaffke bester Dreierwerfer: drei Treffer bei drei Versuchen – 100 % Trefferquote. Nils Peters (3/6) und Laurits Wilke (2/4) kommen auf eine 50-prozentige Dreierquote. Ligaweit hat der BSV als Mannschaft die viertbeste Dreierquote (31,6 %) hinter Olpe (33,6 %), Ibbenbüren (33,3 %) und BBA Hagen (31,7 %).

Insgesamt besticht der BSV auch in der nun zu Ende gehenden Saison wieder mit einer hohen Ausgeglichenheit. Hinter Lunguana (22,5 ppg) heißen die Topscorer Alexander Winck (12,4 ppg), Nils Peters (11,0 ppg), Leon Oshodin (9,7 ppg), Jonas Peters (9,4 ppg) und Felix Kwast (9,0 ppg). Beste Rebounder waren hinter Nils Peters (8,3 rpg) und Paul Lunguana (7,1 rpg) noch Alexander Winck (5,4 rpg), Felix Kwast (5,0 rpg), Lukas van Buer (4,4 rpg) und Leon Oshodin (4,3 rpg). Beste Assistgeber waren Alex Winck (3,0 apg) und Felix Kwast (2,9 apg).

Viel Statistik aus 26 Ligaspielen – die Geschichte sind. Wulfen freut sich auf die PlayOffs: Am Ostersamstag fährt der Fanbus ab 16:45 Uhr nach Ibbenbüren, am 10. April 20226 (Freitag, 20.00 Uhr) steigt Spiel zwei in der Wulfener Gesamtschulhalle (Tickets gibt es schon online!). Steht es dann 1:1, gibt es am 12. April 2026 ein entscheidendes Spiel, dann wieder in Ibbenbüren.

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