
Endlich geht es los mit dem Salz in der Suppe: PlayOffs! Die Regionalliga West startet mit acht von 14 Teams in die Aufstiegsrunde zur 2. Basketball-Bundesliga ProB (Viertelfinale). Dabei wird quasi über Kreuz gespielt: der Tabellen-Erste empfängt den Tabellen-Achten, der Tabellen-Zweite den Tabellen-Siebten, ... Dabei hat zunächst immer das besserplatzierte Team Heimrecht, das Rückspiel findet dann immer beim schlechter platzierten Team statt. Steht es nach zwei Spielen Unentschieden, geht es für das Entscheidungs-Spiel zurück zum Besserplatzierten. Best of three. Für den BSV Wulfen und seine Münsterland Baskets heisst das: Karsamstag (19.00 Uhr, Sporthalle Ost) bei den BÖRGEL Ballers Ibbenbüren antreten, um diese am 10. April 2026 in der heimischen Gesamtschulhalle zum Rückspiel zu empfangen. Spiel drei wäre dann wieder in Ibbenbüren (12. April 2026). Die weiten PlayOff-Paarungen lauten N E W Elephants Grevenbroich vs SV Haspe 70, BBA Hagen vs TSV BAYER 04 Leverkusen II und BBG Herford vs DTV Basketball Köln.
Für die Wölfe ist die Ausgangslage klar: Ibbenbüren hat diese Saison genug Spiele gegen Wulfen gewonnen. Mit 80:104 zu Hause und 87:56 in der Ferne war der TVI schnell fertig mit den Rot-Weißen. Das soll sich nun ändern. Mit krachender Fan-Unterstützung (der Fanbus hat nur noch wenige Restplätze!) und klarem Plan setzen die Münsterland Baskets auf den Turbo von der Tribüne und das schnelle Spiel auf dem Feld. Gary Johnson mag das schnelle Spiel und hat sein Team darauf eingeschworen. Ibbenbüren unter Trainer Per Reckinger hat dagegen gerne die Kontrolle - und die will der BSV am Samstag übernehmen.
Wichtig wird vor allem auch die Rebound-Aktivität sein. Ibbenbüren stellt mit Jan Wullkotte wohl einen der besten Center der Liga, nicht nur ihn gilt es aus der Zone fernzuhalten. Dennoch liegen beide Teams in der Rebound-Statistik nahezu gleich auf: mit 41:40 geht sie dennoch knapp an die Gastgeber. Bei den Wurfquoten führen die BÖRGEL Ballers: 56 % bei den Zweipunkte-Würfen stehen 55,5 % der Wölfe entgegen. Dreierquote: 33,3 zu 31.6 %. Und an der Freiwurflinie spricht auch alles für den TVI: 70,1 zu 67,2 %. Unterm Strich machen beide Mannschaften aber nahezu die gleiche Punkteausbeute: 83:84 aus Sicht des Herausforderers. Weniger knapp ist da die Verteidigung: während Ibbenbüren nur 74,5 Punkte pro Spiel kassiert, sind es beim BSV 81,7 ppg.
Gut, dass die zwei bis drei Spiele noch nicht gespielt sind. In den PlayOffs ist es wie im DFB-Pokal: sie schreiben ihre eigenen Gesetze. Der BSV will Revanche nehmen für die beiden Meisterschafts-Niederlagen, aber Ibbenbüren wird definitiv nicht unterschätzt. Sicher wird die Mannschaft um Macher Tobias "Diesel" Hülsmeier alles dafür tun, auch bis zum Schluss um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitzuspielen.
Tickets für das Spiel in Ibbenbüren gibt es nur an der Abendkasse:
Tickets für das Rückspiel am 10. April (20.00 Uhr Gesamtschulhalle Wulfen) gibt es wie gewohnt vorab online über vereinsticket.de.