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WBV-Pokal (H): BSV zieht ins Achtelfinale ein

Erstellt von BSV-Webredaktion | Datum: | Kategorie:  Spielberichte

Die Regionalliga- Basketballer des BSV Wulfen haben mit dem dritten Pflichtspiel-Sieg in Folge ihre kleine Erfolgsserie fortgesetzt und sind ins Achtelfinale des WBV-Pokals eingezogen. Am Mittwochabend hatten die Münsterland Baskets bei der ProA-Reserve der RheinStars Köln aber ein ganz harte Pokalnuss zu knacken, ehe der 93:87 (42:45)-Auswärtssieg feststand.

Am Ende ragten beim BSV zwei Spieler heraus, die der hochdramatischen Partie im schmucken Basketball-Campus in Bickendorf ihren Stempel aufdrückten. Zum einen Kapitän Nils Strubich, der schon mit der dritten Viertelsirene einen ganz wichtigen Dreier zum 65:65-Ausgleich für seine Farben versenkt hatte. Dann legte Strubich in der 32. Minute zwei wie aus der Schnellfeuerpistole abgefeuerte Dreier aus unglaublicher Distanz nach - es waren Nils Strubichs Dreier fünf und sechs. Und plötzlich führte der BSV, der in Köln nahezu die gesamte Spielzeit zurückgelegen hatte, mit 73:68. Das Momentum war gekippt, plötzlich hatte der vierfache WBV-Pokalsieger Oberwasser.

Und dann nahm Wulfens Alexander Winck das Match in seine Hand, riss sein Team mit Einsatzwillen und Entschlossenheit mit. Das Wulfener Eigengewächs, das als Kind die WBV-Pokalsiege 2004 und 2010 in der Halle miterlebt hatte und 2022 selbst zum letzten Wulfener Pokalsieger-Team zählte, fischte sich einen Rebound nach dem anderen, sieben im letzten Viertel, erzielte vom 73:68 (32.) bis zum 90:82 (40.) 11 der 17 Wulfener Punkte, per Dreier und an der Freiwurflinie. Nervenstärke bewies in der Crunchtime auch Center Laurits Wilke mit vier verwandelten Freiwürfen und der am Ende foulbelastete Paul Lunguana mit einem wichtigen Korb am Brett.

Schnell hatte der BSV in Köln 0:8 zurückgelegen, nur mit Mühe und zwei Dreiern von Leon Oshodin und zwei Dreiern von Nils Strubich bis zum 23:24 nach dem ersten Viertel den Anschluss hergestellt. Neo Križanović für drei zum 34:33 (16.) erzielte die erste Wulfener Führung, aber zur Pause lag das Wolfsrudel wieder im Hintertreffen. Nach dem Seitenwechsel musste Leon Oshodin verletzt passen, doch seine Mitspieler sprangen in die Bresche. Jonas Peters traf seinen zweiten Dreier zur 56:55-Führung, seinen dritten zum 60:60-Ausgleich. Nach dem 68:67 (32.) der Gastgeber blieben die RheinStars über vier Minuten lang ohne Feldkorb - der BSV war zur Stelle und machte den Achtelfinal-Einzug gegen eine bärenstarke Kölner Mannschaft perfekt.

Köln: Lehnen (21), Anemüller (6), Riek, Trefzger (2), Kneesch (18), Torelli (10), Mager, Haufs (2), Mertz, Iser, Lang (14), Michel (14). BSV: Alexander Winck (18/1), Piet Jaffke, Neo Križanović (3/1), Nils Strubich (18/6), Leon Oshodin (8/2), Jonas Peters (9/3), Paul Lunguana (17), Laurits Wilke (6), Lukas van Buer (8), Moe Sahin (1), Felix Kwast (5/1). Schiedsrichter: Benjamin Pakmor (Düsseldorf), Andreas Vassiliu (Bochum). Zuschauer: 50.

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