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Aktuelles vom Basketball-Sportverein Wulfen

Jubiläum: Änderung bei den Münsterland Baskets
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H1: Felix Landwehr Seite an Seite mit seinem Bruder
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H2: 1. Wolves-Cup am 17. August
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H1: Lukas van Buer bleibt im BSV-Rudel
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H1: Felix Landwehr Seite an Seite mit seinem Bruder

Erstellt von BSV-Webredaktion | Datum: | Kategorie:  News

Brüderpaare gab es beim BSV Wulfen viele – die bekanntesten waren sicherlich die früheren Junioren-Nationalspieler Martin und Christian Wetzel. Aber auch Andreas und Thomas Leistner, Detlef und Udo Sauer oder Wolfgang, Michael und Klaus Vadder – die Onkel des aktuellen BSV-Centers Thorben Vadder. Tim und Marcel Gorontzi. Oder Max und Johannes Schürmann. Mit den Landwehr-Brüdern Simon und Felix steht das nächste Brüderpaar in den Startlöchern.

Der 18-jährige Simon Landwehr wird in der kommenden Saison in der Herren 2 in der Landesliga spielen und parallel im Regionalliga-Kader trainieren sowie als Coach die männliche U18 betreuen. Sein zwei Jahre jüngerer Bruder Felix, mit 16 Jahren schon 1,97 m groß, steht ebenso auf dem Sprung in höhere Gefilde. Seit Wochen trainiert er bereits unter Regionalliga-Coach Gary Johnson mit. Zeitgleich steht er im Kader der Metropol Baskets Ruhr für die U19-Bundesliga (NBBL). Spielzeit bekommen wird Felix Landwehr aber auch in der Herren 2 und der männlichen U18.

Bei den „Großen“ schnuppern soll das BSV-Eigengewächs auf jeden Fall, in jedem Training mit den Regionalliga-Herren möglichst viel aufsaugen. In der vergangenen Saison gehörte er bei den Metropol YoungStars in der U16-Bundesliga (JBBL) zu den Leistungsträgern von Headcoach Philipp Stachula. In 21 der 23 JBBL-Spiele der Metropol YoungStars stand der Wulfener Flügelspieler im Aufgebot, im Schnitt über 17 Minuten pro Match wirkte er mit. 5,6 Punkte im Schnitt bei einer Dreierquote von 32 Prozent,  2,3 Rebounds pro Spiel und mit 71,4 Prozent zweitbester Freiwerfer der YoungStars – das sind mehr als ordentliche statistische Werte. Fast zwei Meter ist der 16-Jährige inzwischen groß, Muskelmasse muss er in den kommenden Jahren aufbauen. „Felix Landwehr ist eines der Talente, denen ich den Sprung in die Regionalliga zutraue. Er soll neben NBBL, Herren 2 und U18 möglichst viel bei der Ersten mittrainieren. Alles andere wird die Zeit zeigen“, sagt BSV-Teammanager Philipp Lensing über den 16-jährigen Felix Landwehr.

Beide Landwehr-Brüder gemeinsam auf dem Feld zu sehen – das wird in der Herren-Landesliga am wahrscheinlichsten sein. Aber Regionalliga-Luft schnuppern beide. Die nächsten Jahre werden zeigen, was noch kommt. Das beide schon „BSV-Jugendspieler des Jahres“ waren (Simon 2014 als U14-Spieler, Felix 2017 als U12-Spieler), ist eine andere Geschichte. Aber auch ein Beweis, dass der BSV eine Talentschmiede ist. Mit Matej Šilić, Jonas Brozio und Felix Landwehr stehen gleich drei 16-Jährige im erweiterten BSV-Regionalliga-Kader.       

Damit hat der Kader des BSV Wulfen das folgende Aussehen: Bryant Allen (PG), Alexander Winck (PG), Matej Šilić (PG), Jonas Kleinert (SG), Steffen Piechotta (SG), Jonas Brozio (SG), Hendrik Bellscheidt (SF), David Verhülsdonk (SF), Jonas Peters (SF/PF), Simon Landwehr (SF/PF), Felix Landwehr (SF; U18), Tim Terboven (PF), Thorben Vadder (PF/C), Lukas van Buer (C) und Michael Haucke (C).

PG= Pointguard
SG= Shootingguard
SF= Small Forward
PF= Powerforward
C = Center

Das ist der BSV Wulfen:

1969 als Abteilung des 1. SC Blau Weiß Wulfen, Heimat unserer örtlichen Fußballer, gegründet und seit 1980 selbständig, ist der Basketball-Sportverein Wulfen ein vergleichsweise junger Verein.

Trotzdem können die fast 375 Mitglieder (Stand: März 2019) bereits auf zahlreiche sportliche Erfolge verweisen: WBV-Pokalsieger der Herren 1991, 2004 und 2010, zweimaliger WBV-Jugendmeister, Teilnehmer an Deutschen Jugendmeisterschaften, Stammverein zahlreicher Auswahl- und Jugend-Nationalspieler, seit 1987 mit nur einjähriger Unterbrechung in der 1. Regionalliga der Herren vertreten, am 1 Juni 2010 folgte gar der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga (ProB Nord). Die Liga konnte für 3 Jahre gehalten werden, ehe es in der abgelaufenen Saison 2018/2019 um die Meisterschafte in der 2. Regionalliga und um den Wiederaufstieg in die höchste Amateurklasse der 1. Regionalliga des Westdeutschen Basketball-Verbandes geht. Und es ist geglungen: ab der Saison 2019/2020 ist die 1. Regionalliga wieder #Wolfsgebiet, die BSV Münsterland Baskets Wulfen sind zurück in der vierthöchsten Klasse Deutschlands - in ihrem Wohnzimmer.

Doch nicht nur die Spitze, auch die Breite stimmt: Insgesamt hat der BSV in der Saison 2018/19 über 20 Mannschaften und Gruppen gemeldet bzw. im Trainingsbetrieb. Das Trainingsangebot reicht vom Basketballkindergarten für die Vier- bis Fünfjährigen bis zur Hobbymannschaft der Oldies und drei Altersklassen von Cheerleadern.

Zentrum des Vereinslebens ist die Sporthalle der Wittenbrinkschule, in der der Verein seit 1998 auch sein eigenes Vereinsheim für den gemütlichen Plausch nach Spiel und Training sowie für seine Silvester-, Karnevals- oder Turnierfeten hat. Sportlicher Erfolg, verbunden mit der Vereinspolitik, stets auf Eigengewächse zu setzen und die Heimspiele mit Cheerleadern und Lightshow zu echten Sportevents zu machen, haben die Wittenbrinkhalle in den letzten Jahren der 1990er bei Heimspielen der ersten Herrenmannschaft regelmäßig aus den Nähten platzen lassen. So werden seit Anfang des Jahrtausends diese Heimspiele in der Gesamtschuhalle in Wulfen-Barkenberg ausgetragen. Im Schnitt besuchen ca. 500 Zuschauer die einzigartigen Samstag-Abend-Events im Dorstener Norden.

Im Frühjahr 2019 hat der BSV Wulfen seine 50. Basketball-Saison bestritten haben. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Programmpunkten für alle Altersklassen feiern die Verantwortlichen das Jubiläums-Jahr und ihren Verein gebührend.

Spielplan der Münsterland Baskets Wulfen