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H1: Unschlagbare Hagener zu Gast in Wulfen

Erstellt von BSV-Webredaktion | Datum: | Kategorie:  News

Am letzten Spieltag der regulären Punkterunde in der Regionalliga West haben die Basketballer des BSV Wulfen noch einmal Heimrecht. Doch zu Gast in der Gesamtschulhalle Wulfen ist mit der BBA Hagen das aktuelle Überteam der Liga. In der Rückrunde ist der Tabellenzweite noch ungeschlagen, verpasste vor einer Woche beim Heimsieg über Spitzenreiter ETB SW Essen nur haarscharf die Übernahme der Tabellenführung. Die ist für Hagen auch bei einem Sieg in Wulfen wohl nicht mehr möglich, denn zeitgleich wird Essen gegen die Grevenbroich Elephants sicherlich nicht stolpern und Platz 1 noch aus den Händen geben. Dieser Platz garantiert in jeder PlayOff-Runde den Heimvorteil.

Der BSV Wulfen kann hingegen mit einem Heimsieg über die BBA Hagen das Vestische Traum-Viertelfinale möglich machen: Herten gegen Wulfen. Sollte allerdings am Samstagabend der DTV Basketball Köln in Deutz sein Heimspiel gegen die als Absteiger feststehende Bonner Telekom-Reserve in den Sand setzen und verlieren, stünde das tierische Kreisderby der Löwen gegen die Wölfe auch bei einer BSV-Niederlage gegen Hagen fest. Aber das will niemand sehen, für den BSV geht es auch darum, sich mit einer sportlich tadellosen Leistung bei den besten Fans der Liga für den überragenden Support in der ganzen Saison zu bedanken. Ein Heimsieg gegen Hagen würde auch Wulfens tolle Rückrunde mit bisher nur drei Niederlagen (gegen Essen, gegen Herten und in Salzkotten) krönen. Inoffizieller Rückrunden-Meister ist BBA Hagen so oder so. Der BSV könnte mit dem neunten Rückrunden-Erfolg Platz drei der Rückrunden-Tabelle hinter Hagen und Essen sichern.

Der Heimvorteil in den PlayOffs zu holen, ist seit der unglücklichen 91:94-Niederlage in Salzkotten nicht mehr möglich. Aber in Ostwestfalen zeigte der BSV, zu welchen Leistungen man auch ohne Topscorer Tarik Jakupovic in der Lage ist. Der BSV-Forward wird auch am Samstag noch einmal pausieren, um dann im Viertelfinale ab dem 5. April 2024 wieder einzugreifen. Der 23-jährige Forward ist mit 16.6 Punkten pro Spiel der beste deutsche Scorer der Liga. Den besten Scorer über alle Nationalitäten stellt BBA Hagen: Der US-Amerikaner Shawn Scott II erzielte in 22 Spielen exakt 660 Punkte, also genau 30 Punkte im Schnitt. Er ist kaum auszuschalten, beim 93:70 der Hagener im Hinspiel erzielte er 32 Punkte – zwei davon aber definitiv irregulär nach einem Offensivfoul gegen Gabriel Jung, der im Anschluss für sechs Wochen gesperrt wurde, weil er sich nach der brutalen Attacke von Scott gegenüber dem Schiedsrichter echauffierte.

Am Samstag ist Jung wieder dabei. Auch Alexander Winck, der sich im Hinspiel bereits im ersten Viertel verletzte, ist komplett mit von der Partie, lieferte in Salzkotten mit 30 Punkten ein famoses Spiel. Auch Leevi Erkkilä, der in Salzkotten mit einer Mandelentzündung fehlte, dürfte gegen Hagen wieder dabei sein. Unsicher ist der Einsatz von Forward Nils Peters wegen seines Polizeidienstes. Und Wulfens US-Waffe Juhwan Harris-Dyson kennen die Hagener auch noch nicht aus dem Hinspiel. So hofft BSV-Trainer Gary Johnson auf das ein oder andere Überraschungsmoment. Hagens Waffen neben Scott, die beiden Niederländer Quincy Tijon Affo und Jaro Abrams sowie den Litauer Vytautas Nedzinskas, sind in der Liga hinlänglich bekannt. Die besten deutschen Spieler sind Center-Hüne Alex Kortenbreer, Youngster Dusan Ilic sowie Dreierspezialist Finn-Luca Philipp. Aber allein die vier Importspieler im Kader der Hagener verraten: das Team von Trainer Tome Zdravevski und Manager Kosta Fillipou peilt den Aufstieg in die ProB an – aus der übrigens der TV Ibbenbüren mit großer Wahrscheinlichkeit wieder in die Regionalliga West absteigt.

In der Halbzeitpause gibt der BSV Wulfen das Ergebnis vom Spiel des Lokalnachbarn BG Dorsten im Topspiel gegen die Lippebaskets Werne bekannt – und ob es in der Saison 2024/2025 wieder zum zwei Jahre vermissten Dorstener Derby zwischen BG und BSV kommen kann.

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