Am Donnerstag um 13.30 Uhr hebt der Flieger von Air Berlin mit Ryon Howard an Bord vom Düsseldorfer Flughafen ab. Ziel: New York, John F. Kennedy Airport. Mit Ryon Howard fliegt der letzte US-Amerikaner des BSV Wulfen in seine Heimat zurück. Georg Feller, Cheff der Wulfener Reiseagentur terramundi, hat wie immer den Flug gebucht.

Ryon Howard hatte eine tolle Saison beim BSV Wulfen gespielt, er wurde zum besten Verteidiger der Regionalliga West gewählt. Mit dem BSV gewann er den WBV-Pokal, verpasste dafür sogar die Hochzeit seines Bruders. Wenn der Powerforward des BSV sich im Spitzenspiel in Schwelm im Januar nicht den Fuß gebrochen hätte - wer weiß, was sonst noch alles möglch gewesen wäre.

Zweifelsfrei war Ryon Howard, der in Wulfen seinen 25. Geburtstag feierte, ein tadelloser Sportsmann. Der beste Rebounder des BSV war auf und neben dem Feld ein Vorbild. Als sein zwischenzeitlicher Ersatz Chris Commons ins Team integriert werden musste, räumte Ryon Howard freiwillig sein Zimmer in der gemeinsamen Wohnung mit Mike Gordon und zog zu Familie Penders. Dort war er längst heimisch geworden, hatte auch die Weihnachtstage fernab der Heimat verbracht.

Am Donnerstag heißt es Abschied nehmen von Ryon Howard. Doch wer weiß - vielleicht gibt es bald schon ein Wiedersehen. Ryons Freundin Hanna wohnt in Bonn, arbeitet in Köln - nicht zuletzt deshalb sucht der Powerforward einen neuen Club in Nordrhein-Westfalen. Bei ProB-Meister Rhöndorf Dragons hat Howard bereits ein Probetraining absolviert, auch mit Regionalliga-Meister Schwelmer Baskets wird Howard in Verbindung gebracht. Ziel von Ryon ist es, möglichst eine Liga höher zu spielen - so wie es vor ihm auch Ahmad Smith gemacht hatte. Der BSV wünscht Ryon Howard viel Glück und weiterhin viel Erfolg.       

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