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H1: Fehlstart des BSV Wulfen

Erstellt von BSV-Webredaktion | Datum: | Kategorie:  Spielberichte

Mit einem Rohrkrepierer ist die 1. Herrenmannschaft BSV Wulfen in die Saison der Regionalliga West gestartet. Gegen die Reserve vom Deutschen Rekordmeister Bayer Leverkusen kassierten die Münsterland Baskets eine hochverdiente 63:77 (25:39)-Heimniederlage, die den BSV gleich in den Tabellenkeller stürzen lässt. Angesichts der anstehenden schweren Aufgaben in Ibbenbüren (Gewinner des Topspiels in Rhöndorf), in Rhöndorf und in Deutz steht den Wölfen ein Oktober mit superschweren Aufgaben bevor.

Gegen die junge Bayer-Mannschaft konnten die Wulfener Korbjäger bis auf wenige Minuten im letzten Viertel überhaupt nicht überzeugen. Saft- und Kraftlos gingen schon die ersten Spielminuten mit 3:13 verloren. Kein einziges Mal gaben die Gäste diese Führung mehr ab, demütigten den BSV nahezu nach Belieben. Leverkusens Topspieler Lennart Winter hatte die Reise nach Wulfen gar nicht erst mitgemacht. Aber das Team von Neu-Trainer Karsten Schul wollte den Sieg offensichtlich mehr als der BSV. Deutliches Zeichen dafür: Die Rebounds gingen mit 54:39 an Bayer, zur Pause schon mit 28:18. Diesen Umstand allein mit dem Nichtwirken von BSV-Center-Roitinier Michael Haucke (Rückenprobleme) erklären zu wollen, greift zu kurz.

Über die gesamten 40 Spielminuten hatten die Wölfe sogar mehr Würfe als ihr Gast: 68:65 Versuche aus dem Feld. Aber mit einer Trefferquote von unter 30 Prozent war der BSV deutlich schwächer als Leverkusen (40 Prozent). Und damit ging der Auftaktsieg hochverdient an die Mannschaft um Topscorer Daniel Merkens (22 Punkte) und Spielmacher Nico Funk (8 Assists). Nach dem Seitenwechsel lag die Mannschaft von Gary Johnson bereits 30:53 (24.) zurück. Vor dem Schlussviertel hieß es noch 43:62, später 43:65. Trotz dieses 22-Punkte-Rückstandes (33.) gab sich das Wolfsrudel nicht auf. Fünf Minuten vor Ende sorgte ein Dreier von US-Spielmacher Bryant Allen für das 56:67. Die rund 150 Zuschauer hofften noch einmal, aber Leverkusen machte an der Freiwurflinie den Sack zu. Dreier von Migel Wessel zum 60:72 und vom starken Youngster Matej Šilić zum 63:72 (38.) waren auch nur noch ein Fünkchen, bevor die Wulfener Hoffnungen vollends starben.

Lange Gesichter beim BSV nach dem Match – gegen den Mitaufsteiger von 2019 sollte unbedingt ein Heimsieg her. Nur der aktuelle Aufsteiger TuS 59 HammStars erzielte am 1. Spieltag mit 61 Punkten weniger Körbe als der BSV Wulfen. Aufstiegskandidat TV Ibbenbüren freut sich bereits auf den kommenden Samstag auf das Duell Nord-Münsterland gegen Süd-Münsterland.

BSV: Matej Šilić (10/3), Alexander Winck (4, 7 Reb.), Jonas Brozio, Bryant Allen (18/3), Sadiq Ajagbe (3, 7 Reb.), Phil Steffens (1), Jonas Kleinert (3/1), Michael Haucke, Nils Peters (10/2, 6 Reb.), Erik Neusel (4, 6 Reb.), Lukas van Buer (4), Migel Wessel (6/2). Bayer 2: Daniel Merkens (22/4, 7 Reb.), Gako Sitah, Nico Funk (9/2, 10 Reb., 8 Assists), Abykane Mbaye, Thomas Fankhauser (4), Justin Gnad (12/4), Michel Vollberg (7/1), Benjamin Nick (13, 11 Reb.), Jonas Ebach, Felix Marcus, Marcel Sagemüller (10), Simon Müller-Landsvik. Schiedsrichter: Maik Schupke, Sebastian Breier. Zuschauer: 150.

Das ist der BSV Wulfen:

1969 als Abteilung des 1. SC Blau Weiß Wulfen, Heimat unserer örtlichen Fußballer, gegründet und seit 1980 selbständig, ist der Basketball-Sportverein Wulfen ein vergleichsweise junger Verein.

Trotzdem können die fast 375 Mitglieder (Stand: März 2019) bereits auf zahlreiche sportliche Erfolge verweisen: WBV-Pokalsieger der Herren 1991, 2004 und 2010, zweimaliger WBV-Jugendmeister, Teilnehmer an Deutschen Jugendmeisterschaften, Stammverein zahlreicher Auswahl- und Jugend-Nationalspieler, seit 1987 mit nur einjähriger Unterbrechung in der 1. Regionalliga der Herren vertreten, am 1. Juni 2010 folgte gar der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga (ProB Nord). Die Liga konnte für 3 Jahre gehalten werden, ehe es in der vergangenen Saison 2018/2019 um die Meisterschafte in der 2. Regionalliga und um den Wiederaufstieg in die höchste Amateurklasse der 1. Regionalliga des Westdeutschen Basketball-Verbandes geht. Und es ist geglungen: ab der Saison 2019/2020 ist die 1. Regionalliga wieder #Wolfsgebiet, die BSV Münsterland Baskets Wulfen sind zurück in der vierthöchsten Klasse Deutschlands - in ihrem Wohnzimmer.

Doch nicht nur die Spitze, auch die Breite stimmt: Insgesamt hat der BSV in der Saison 2019/20 über 20 Mannschaften und Gruppen gemeldet bzw. im Trainingsbetrieb. Das Trainingsangebot reicht vom Basketballkindergarten für die Vier- bis Fünfjährigen bis zur Hobbymannschaft der Oldies und drei Altersklassen von Cheerleadern.

Zentrum des Vereinslebens ist die Sporthalle der Wittenbrinkschule, in der der Verein seit 1998 auch sein eigenes Vereinsheim für den gemütlichen Plausch nach Spiel und Training sowie für seine Silvester-, Karnevals- oder Turnierfeten hat. Sportlicher Erfolg, verbunden mit der Vereinspolitik, stets auf Eigengewächse zu setzen und die Heimspiele mit Cheerleadern und Lightshow zu echten Sportevents zu machen, haben die Wittenbrinkhalle in den letzten Jahren der 1990er bei Heimspielen der ersten Herrenmannschaft regelmäßig aus den Nähten platzen lassen. So werden seit Anfang des Jahrtausends diese Heimspiele in der Gesamtschuhalle in Wulfen-Barkenberg ausgetragen. Im Schnitt besuchen ca. 500 Zuschauer die einzigartigen Samstag-Abend-Events im Dorstener Norden.

Im Frühjahr 2019 hat der BSV Wulfen seine 50. Basketball-Saison bestritten. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Programmpunkten für alle Altersklassen feierten die Wölfe das Jubiläums-Jahr 2019 und ihren Verein gebührend.

Spielplan der Münsterland Baskets Wulfen