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Aktuelles vom Basketball-Sportverein Wulfen

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H1: BSV startet mit Heimspiel in die Saison

Erstellt von BSV-Webredaktion | Datum: | Kategorie:  News

Basketball-Regionalligist BSV Wulfen startet am Samstag, 25. September, mit einem Heimspiel in die neue Saison der 1. Basketball-Regionalliga West der Herren. Zu Gast in der Gesamtschulhalle Wulfen (Wulfener Markt 3 (Navi: Midlicher Kamp 5), 46286 Dorsten) sind um 20.00 Uhr die ETB Miners aus Essen, das Herrenteam von ETB Schwarz-Weiß Essen. Viele Jahre spielten die Essener in der 2. Basketball-Bundesliga, in der ProA und auch in der ProB. Als der BSV 2019 pünktlich zu seinem 50. Vereinsbestehen aus der 2. Regionalliga zurückkehrte in die Regionalliga West, kamen die Schwarz-Weißen aus der anderen Richtung, aus der ProB. Und der Sturz hielt an, es ging für den ETB in die 2. Regionalliga hinunter, Aufsteiger BSV hatte beide Spiele gegen die Miners gewonnen. Doch nun sind die Essener zurück im Basketball-Oberhaus des Westdeutschen Basketball-Verbandes (WBV) - und das ohne ein einziges Spiel in der 2. Regionalliga gespielt zu haben. Um die zwei freien Plätze in der Regionalliga West bewarben sich im Sommer 2021 nur der ETB und der SV Haspe aus Hagen, die beide zusammen 2020 abgestiegen waren.

Und dass es für den ETB wieder Richtung 2. Bundesliga gehen soll, ist kein Geheimnis. Mit Raphael "Raffi" Wilder verpflichtete der Club eine echte Größe des westdeutschen Basketballs, der schon mit Düsseldorf, Grevenbroich, Schwelm und Schalke umjubelte Aufstiege feiern konnte. Raffi Wilder unterstützt auf der Trainerbank auch Rookiecoach Lars Wendt. Wilder und Wendt haben eine routinierte Mannschaft zusammengestellt, das Netzwerk des Düsseldorfer Machers Wilder half bei der Zusammenstellung. Die Ambitionen des ETB verrät auch ein Blick auf die Heimspielstätte: Bis auf ein Heimspiel tragen die Essener alle Partien in der Sporthalle am Hallo in Essen-Stoppenberg aus - Bundesligahalle u. a. der Handballer von TuSEM Essen.

Nun geht es für die Miners aber erst einmal zum befreundeten BSV Wulfen - zusammen sind BSV und ETB mit Citybasket Recklinghausen und AstroStars Bochum Trägerverein der Metropol Baskets Ruhr in Jugend- und Nachwuchs-Bundesliga. Und das Duell BSV Wulfen gegen ETB SW Essen ist auch clubhistorisch für beide von Bedeutung: Vor genau 30 Jahren, im Mai 1991, standen sich beide Vereine im Finale des WBV-Pokals gegenüber. Wulfen behielt damals mit zwei Siegen die Überhand und feierte seinen ersten von inzwischen drei WBV-Pokalsiegen.

Das Trainerduo Wilder/Wendt musste unter der Woche allerdings einen schmerzlichen Verlust hinnehmen: US-Aufbauspieler Chris Alexander bat um Auflösung seines Vertrages, der 38-jährige Routinier kehrte in seine Heimat USA zurück. Ob bis Samstag ein Nachfolger aus den USA im ETB-Trikot aufläuft, muss abgewartet werden. Das Aufbauspiel soll stattdessen ein anderer Routinier leiten - der 36-jährige Deutsch-Amerikaner Pat Carney, der unter Wilder schon in der ProA spielte. Ein anderer Routinier mit ProA-Erfahrung, Thomas Szewczyk, soll noch an einem Muskelfaserriss laborieren und in Wulfen ausfallen. Mit dabei ist aber ein anderer ETB-Neuzugang: Marcel Koulibaly (30). Und es gibt auch ein Wiedersehen mit guten Bekannten: Sadiq Ajagbe wechselte im Sommer vom BSV zum ETB, kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Und Center-Routinier Nino Janoschek trug zwei Jahre lang in der ProB das BSV-Trikot, auch er steht im Essener Aufgebot. Auch Lennart Weichsel, Michael Agyapong, Moses Kazembola oder Jonathan Broer haben schon Zweitliga-Luft geschnuppert. EU-Importe im Essener Kader sind der Österreicher Fabian Richter und der Center Jazo Brkic. Der 35-jährige Bosnier hat in Iserlohn ebenfalls schon in der ProB gespielt. Die einzigen echten Youngster im Team sind Ivan Pehar und Ole Bongartz, die auch für die Oberliga eingeplant sind.

Der BSV geht mit einer deutlich jüngeren Mannschaft in die Saison, auch wenn US-Spielmacher Bryant Allen sowie die beiden Neuzugänge Lyuben Paskov und Willi Köhler auch schon die 30 überschritten haben. Center-Routinier Michael Haucke (36) wird gegen seinen ehemaligen Trainer Raffi Wilder wohl noch nicht mitwirken können. Dafür sind aber Manuel Bojang und Jonas Kleinert auf den kleinen Positionen einsatzbereit. Mit Jonas Brozio und Moe Sahin fallen auf Wulfener Seite zwei 18-Jährige noch länger aus, zwei andere 18-Jährige haben sich zu Leistungsträgern entwickelt: Matej Šilić und Felix Landwehr sind Ergebnis der konsequenten Nachwuchsförderung von BSV-Trainer Gary Johnson, der den jungen Akteuren viel Selbstbewusstsein und Verantwortung gibt. Ob das Metropol-Duo auch gegen Essen glänzen kann? Zurück im Kader ist auch Nils Peters, der zuletzt beruflich passen musste. Neuzugang Nils Strubich ist in Wulfen richtig eingeschlagen, der Dreierschütze kann Spiele im Alleingang entscheiden.

Nach einer guten Vorbereitung geht das Wolfsrudel der Münsterland Baskets mit breiter Brust ins erste Saisonspiel. 471 Zuschauer können am Samstag live dabei sein (50 % Hallenkapazität), sofern sie eine Impfung, einen Genesenennachweis oder einen negativen Coronatest (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können. Um 19.00 Uhr öffnen die Kassen, der BSV empfiehlt frühes Erscheinen an der Gesamtschulhalle. Jahreskarteninhaber können ihre Tickets separat in Empfang nehmen. Die Einlaufkinder stellt zur Heimpremiere der Nachbarverein ATV Haltern mit seiner U8, die BSV-Cheerleader können wegen der Flitterwochen ihrer Trainer Jasmin und Tim Hellmann leider nicht auftreten.

Das ist der BSV Wulfen:

1969 als Abteilung des 1. SC Blau Weiß Wulfen, Heimat unserer örtlichen Fußballer, gegründet und seit 1980 selbständig, ist der Basketball-Sportverein Wulfen ein vergleichsweise junger Verein.

Trotzdem können die fast 375 Mitglieder (Stand: März 2019) bereits auf zahlreiche sportliche Erfolge verweisen: WBV-Pokalsieger der Herren 1991, 2004 und 2010, zweimaliger WBV-Jugendmeister, Teilnehmer an Deutschen Jugendmeisterschaften, Stammverein zahlreicher Auswahl- und Jugend-Nationalspieler, seit 1987 mit nur einjähriger Unterbrechung in der 1. Regionalliga der Herren vertreten, am 1. Juni 2010 folgte gar der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga (ProB Nord). Die Liga konnte für 3 Jahre gehalten werden, ehe es in der vergangenen Saison 2018/2019 um die Meisterschafte in der 2. Regionalliga und um den Wiederaufstieg in die höchste Amateurklasse der 1. Regionalliga des Westdeutschen Basketball-Verbandes geht. Und es ist geglungen: ab der Saison 2019/2020 ist die 1. Regionalliga wieder #Wolfsgebiet, die BSV Münsterland Baskets Wulfen sind zurück in der vierthöchsten Klasse Deutschlands - in ihrem Wohnzimmer.

Doch nicht nur die Spitze, auch die Breite stimmt: Insgesamt hat der BSV in der Saison 2019/20 über 20 Mannschaften und Gruppen gemeldet bzw. im Trainingsbetrieb. Das Trainingsangebot reicht vom Basketballkindergarten für die Vier- bis Fünfjährigen bis zur Hobbymannschaft der Oldies und drei Altersklassen von Cheerleadern.

Zentrum des Vereinslebens ist die Sporthalle der Wittenbrinkschule, in der der Verein seit 1998 auch sein eigenes Vereinsheim für den gemütlichen Plausch nach Spiel und Training sowie für seine Silvester-, Karnevals- oder Turnierfeten hat. Sportlicher Erfolg, verbunden mit der Vereinspolitik, stets auf Eigengewächse zu setzen und die Heimspiele mit Cheerleadern und Lightshow zu echten Sportevents zu machen, haben die Wittenbrinkhalle in den letzten Jahren der 1990er bei Heimspielen der ersten Herrenmannschaft regelmäßig aus den Nähten platzen lassen. So werden seit Anfang des Jahrtausends diese Heimspiele in der Gesamtschuhalle in Wulfen-Barkenberg ausgetragen. Im Schnitt besuchen ca. 500 Zuschauer die einzigartigen Samstag-Abend-Events im Dorstener Norden.

Im Frühjahr 2019 hat der BSV Wulfen seine 50. Basketball-Saison bestritten. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Programmpunkten für alle Altersklassen feierten die Wölfe das Jubiläums-Jahr 2019 und ihren Verein gebührend.

Spielplan der Münsterland Baskets Wulfen