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H1: Sadiq Ajagbe ergattert den letzten Kaderplatz

Erstellt von BSV-Webredaktion | Datum: | Kategorie:  News

Der 20-jährige Powerforward Sadiq Ajagbe ergattert beim BSV Wulfen den letzten freien Platz im Kader für die 1. Regionalliga West. Der 2 m große Modellathlet mit nigerianischen Wurzeln und deutschem Pass spielte zuletzt für Bayer Uerdingen in der 2. Regionalliga. Aus Studiengründen verschlägt es den Mönchengladbacher ins Ruhrgebiet, er wird in Wulfen wohnen und professionell trainieren.

„Sadiq hat bei mir schon vor einem Jahr in Bochum in der ProB mittrainiert. Er ist sehr ehrgeizig und fleißig - das gefällt mir“, sagt Wulfens neuer Trainer Gary Johnson über den letzten BSV-Neuzugang. Im Juni und Juli hat er schon drei Wochen beim BSV trainiert. Auch die Grevenbroich Elephants, am 3. Regionalliga-Spieltag am 22.9. zu Gast in Wulfen, hatten Sadiq Ajagbe schon als Neuzugang veröffentlicht, eine klassische „Ente“.

„Ich habe mich für Wulfen entschieden, weil der Verein sehr organisiert und professionell handelt. Außerdem denke ich, dass der Coach und meine erfahrenen Mitspieler mir bei meiner Entwicklung stark helfen können. Der Rest liegt an mir“, sagt der frisch gebackene Abiturient. Er stammt aus der Jugend der Odenkirchen Raiders, spielte dann in der U16 und U18 der ART Giants Düsseldorf, anschließend in der U19-Bundesliga für Bayer Leverkusen sowie in der 2. Regionalliga für Bayer Uerdingen.

„Die Verpflichtung von Sadiq Ajagbe macht uns auf den großen Positionen noch variabler, er ist unser fünfter Zwei-Meter-Mann im Kader“, erklärt Teammanager Philipp Lensing. Sie war aber nur möglich, weil der Verein keinen EU-Ausländer verpflichtet und Neuzugang David Verhülsdonk (20) aus gesundheitlichen Gründen nun doch nicht zum BSV wechselt, sondern weiterhin bei den Hertener Löwen in der Oberliga spielt. „Wir haben der Bitte von David selbstverständlich entsprochen. Als Auszubildender bei Opel Borgmann bleibt er Wulfen ja zumindest ein wenig erhalten“, sagt BSV-Vorsitzender Christoph Winck mit einem Augenzwinkern.

Damit hat der Kader des BSV Wulfen das folgende endgültige Aussehen: Bryant Allen (PG), Alexander Winck (PG), Matej Šilić (PG), Jonas Kleinert (SG), Steffen Piechotta (SG), Jonas Brozio (SG), Hendrik Bellscheidt (SF), Nils Peters (SF/PF), Simon Landwehr (SF/PF), Felix Landwehr (SF; U18), Sadiq Ajagbe (PF), Tim Terboven (PF), Thorben Vadder (PF/C), Lukas van Buer (C) und Michael Haucke (C).

PG= Pointguard
SG= Shootingguard
SF= Small Forward
PF= Powerforward
C = Center

Teammanager Philipp Lensing zum neuen Kader im Interview mit dem BSV-Vorsitzenden Christoph Winck:

Das ist der BSV Wulfen:

1969 als Abteilung des 1. SC Blau Weiß Wulfen, Heimat unserer örtlichen Fußballer, gegründet und seit 1980 selbständig, ist der Basketball-Sportverein Wulfen ein vergleichsweise junger Verein.

Trotzdem können die fast 375 Mitglieder (Stand: März 2019) bereits auf zahlreiche sportliche Erfolge verweisen: WBV-Pokalsieger der Herren 1991, 2004 und 2010, zweimaliger WBV-Jugendmeister, Teilnehmer an Deutschen Jugendmeisterschaften, Stammverein zahlreicher Auswahl- und Jugend-Nationalspieler, seit 1987 mit nur einjähriger Unterbrechung in der 1. Regionalliga der Herren vertreten, am 1 Juni 2010 folgte gar der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga (ProB Nord). Die Liga konnte für 3 Jahre gehalten werden, ehe es in der abgelaufenen Saison 2018/2019 um die Meisterschafte in der 2. Regionalliga und um den Wiederaufstieg in die höchste Amateurklasse der 1. Regionalliga des Westdeutschen Basketball-Verbandes geht. Und es ist geglungen: ab der Saison 2019/2020 ist die 1. Regionalliga wieder #Wolfsgebiet, die BSV Münsterland Baskets Wulfen sind zurück in der vierthöchsten Klasse Deutschlands - in ihrem Wohnzimmer.

Doch nicht nur die Spitze, auch die Breite stimmt: Insgesamt hat der BSV in der Saison 2018/19 über 20 Mannschaften und Gruppen gemeldet bzw. im Trainingsbetrieb. Das Trainingsangebot reicht vom Basketballkindergarten für die Vier- bis Fünfjährigen bis zur Hobbymannschaft der Oldies und drei Altersklassen von Cheerleadern.

Zentrum des Vereinslebens ist die Sporthalle der Wittenbrinkschule, in der der Verein seit 1998 auch sein eigenes Vereinsheim für den gemütlichen Plausch nach Spiel und Training sowie für seine Silvester-, Karnevals- oder Turnierfeten hat. Sportlicher Erfolg, verbunden mit der Vereinspolitik, stets auf Eigengewächse zu setzen und die Heimspiele mit Cheerleadern und Lightshow zu echten Sportevents zu machen, haben die Wittenbrinkhalle in den letzten Jahren der 1990er bei Heimspielen der ersten Herrenmannschaft regelmäßig aus den Nähten platzen lassen. So werden seit Anfang des Jahrtausends diese Heimspiele in der Gesamtschuhalle in Wulfen-Barkenberg ausgetragen. Im Schnitt besuchen ca. 500 Zuschauer die einzigartigen Samstag-Abend-Events im Dorstener Norden.

Im Frühjahr 2019 hat der BSV Wulfen seine 50. Basketball-Saison bestritten haben. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Programmpunkten für alle Altersklassen feiern die Verantwortlichen das Jubiläums-Jahr und ihren Verein gebührend.

Spielplan der Münsterland Baskets Wulfen