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H1: B.A. und seine Rasselbande holen den Vest Cup

Erstellt von BSV-Webredaktion | Datum: | Kategorie:  Spielberichte

Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen haben bei der 3. Auflage des Vest Cups zum ersten Mal den Pott in den Norden Dorstens geholt. In einer Neuauflage des Finales von 2019 bezwangen die Münsterland Baskets den Titelverteidiger Hertener Löwen in einem packenden Finale mit 85:77 (40:36) und nahmen so Revanche für die Finalniederlage 2019. Der letztjährige Finalist und diesjährige Final-Gastgeber Citybasket Recklinghausen holte sich Platz drei durch einen deutlichen 122:81 (41:43)-Sieg über die BG Dorsten. Die BG wird bei der 4. Auflage des Vest Cups 2022 Final-Gastgeber sein, der BSV Wulfen richtet im nächsten Jahr die beiden Halbfinal-Spiele aus.

Sowohl beim 73:70 über Citybasket Recklinghausen im Halbfinale am Samstag in Herten als auch im Finale gegen Herten am Sonntag in der Vestischen Arena Recklinghausen drückte ein Spieler dem Turnier den Stempel auf: Bryant Allen. Der US-Amerikaner, schon im vierten Jahr in Diensten des BSV, war mit 60 Punkten der überragende Akteur im Wulfener Dress. Und er erhielt in den wichtigen Phasen Unterstützung von den BSV-Jungwölfen. Im Halbfinale am Samstag war der erst 18-jährige Felix Landwehr mit vier Drei-Punkte-Treffern in der zweiten Halbzeit der Mann der Wulfener Aufholjagd. Den letzten und wichtigen Rebound holt elf Sekunden vor Ende mit Jonas Brozio ein anderes Eigengewächs des BSV. Im Finale war dann der dritte von vier 18-Jährigen "man oft he match" aus Wulfener Sicht: Linkshänder Matej Šilić war im Finale nach der Pause nicht mehr zu stoppen, traf aus der Distant oder mit Drive zum Korb, sammelte am Ende 23 Punkte und nahm vollkommen zurecht in Vertretung des verletzten Kapitäns Jonas Kleinert den Siegerpokal aus den Händen der Citybasket-Vorsitzenden Inga Bielefeld in Empfang.

Und gerade diese Erkenntnis, dass die jungen Nachwuchstalente inzwischen in Führungsrollen geschlüpft sind, kann BSV-Trainer Gary Johnson als wichtigsten Fazit des VestCups mit in die letzten zwei Wochen der Saisonvorbereitung nehmen. Am kommenden Samstag, 18. September, gibt es den letzten Test des BSV auswärts in Ibbenbüren, am 25. September gastiert dann Aufsteiger ETB Miners aus Essen zum Saisonstart der Regionalliga West in der Wulfener Gesamtschulhalle. Nach dem ersten Erfolg im Vest Cup, dem Vorbereitungsturnier der vier Basketball-Regionalligisten im Kreis Recklinghausen, hat das Wolfsrudel von Gary Johnson und Romeo Bakoa eine Menge Selbstvertrauen getankt.

Denn optimal waren die Bedingungen für die Wulfener vor dem Vest Cup nicht. Center-Hüne Michael Haucke laboriert immer noch an einer Verletzung, wird erst gegen Essen wieder mitwirken können. Jonas Kleinert passierte kurz vor dem Halbfinale gegen Citybasket ein folgenschweres Missgeschick, als er sich unmittelbar vor Spielbeginn beim Versuch, seinen Basketballschuh zu reparieren, mit einer Schere in die Hand stach. Statt aufs Parkett der Rosa-Parks-Halle ging es für ihn zusammen mit Joana Clark ins Krankenhaus, die Handverletzung musste mit drei Stichen genäht werden. Einen Tag später ging es für den nächsten Wulfener ins Krankenhaus, diesmal in Recklinghausen: Jonas Brozio blieb im zweiten Viertel nach einem Zusammenprall benommen auf dem roten Boden der Vestischen Arena liegen. BSV-Mannschaftsarzt Dr. Marco Landwehr kümmerte sich umgehend um den Verletzten. Mit Verdacht auf Gehirnerschütterung wurde Jonas Brozio dann in der Halbzeitpause per RTW ins Recklinghäuser Knappschaftskrankenhaus gefahren, konnte aber am Montagmittag die Klinik wieder verlassen. Ähnliche Probleme hatte BSV-Neuzugang Manuel Bojang, der am Samstag kurz vor Spielende mit einem Citybasket-Akteur mit den Köpfen zusammengestoßen war. Bojang konnte am Sonntag im Finale nur die ersten fünf Minuten mitwirken, musste danach mit Kopfschmerzen passen.

Trotz dieser Widrigkeiten holte sich das Johnson-Team den Titel beim Vest Cup. Neben den Youngstern und dem US-Spielmacher lieferten auch die erfahrenen "Hasen" ab. Der Bulgare Lyuben Paskov spulte an seinen alten Wirkungsstätten in Herten und Recklinghausen solide ab, obwohl er erst einmal mit der Mannschaft trainiert hatte. Die Center Willi Köhler und Lukas van Buer erwischten nicht ihre besten Tage, das wurde von den Mitspielern kompensiert. Der 21-jährige Nils Peters ist längst zum Leistungsträger im BSV-Team gereift. Und Nils Strubich hatte zwar nicht ganz das Zielwasser der ersten BSV-Testspiele getrunken, war am Sonntagabend der einzige Spieler, der den Vest Cup zum dritten Mal in Folge gewonnen hatte: 2019 und 2020 mit den Löwen, 2021 mit den Wölfen. Und ganz am Ende des Finales, zehn Sekunden vor der Schlusssirene, feierte der erst 15-jährige Benedict Baumgarth sein Debüt im Wulfener Herrenteam. Am Samstag war er mit 20 Punkten noch Topscorer des JBBL-Teams Metropol YoungStars gegen Köln, seit Sonntag ist er nun BSV-Regionalliga-Spieler. Das Sahnehäubchen eines sportlich erfolgreichen BSV-Wochenendes.

BSV vs Recklinghausen (73:70): Matej Šilić (0), Felix Landwehr (12/4), Nils Strubich (9/3), Bryant Allen (31/2, 11/11 Freiwürfe), Manuel Bojang (6, 6 Assists), Willi Köhler (6, 12 Reb.), Nils Peters (4, 7 Reb.), Lyuben Paskov (6, 8 Reb.), Lukas van Buer (0, 6 Reb.) und Jonas Brozio (0).
BSV vs Herten (85:77): Matej Šilić (23/3), Felix Landwehr (1), Nils Strubich (4/1), Bryant Allen (29/3, 7 Steals), Manuel Bojang (0), Willi Köhler (5, 4 Assists), Nils Peters (11/1), Lyuben Paskov (8/1, 7 Reb.), Lukas van Buer (2), Jonas Brozio (2) und Benedict Baumgarth.

Das ist der BSV Wulfen:

1969 als Abteilung des 1. SC Blau Weiß Wulfen, Heimat unserer örtlichen Fußballer, gegründet und seit 1980 selbständig, ist der Basketball-Sportverein Wulfen ein vergleichsweise junger Verein.

Trotzdem können die fast 375 Mitglieder (Stand: März 2019) bereits auf zahlreiche sportliche Erfolge verweisen: WBV-Pokalsieger der Herren 1991, 2004 und 2010, zweimaliger WBV-Jugendmeister, Teilnehmer an Deutschen Jugendmeisterschaften, Stammverein zahlreicher Auswahl- und Jugend-Nationalspieler, seit 1987 mit nur einjähriger Unterbrechung in der 1. Regionalliga der Herren vertreten, am 1. Juni 2010 folgte gar der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga (ProB Nord). Die Liga konnte für 3 Jahre gehalten werden, ehe es in der vergangenen Saison 2018/2019 um die Meisterschafte in der 2. Regionalliga und um den Wiederaufstieg in die höchste Amateurklasse der 1. Regionalliga des Westdeutschen Basketball-Verbandes geht. Und es ist geglungen: ab der Saison 2019/2020 ist die 1. Regionalliga wieder #Wolfsgebiet, die BSV Münsterland Baskets Wulfen sind zurück in der vierthöchsten Klasse Deutschlands - in ihrem Wohnzimmer.

Doch nicht nur die Spitze, auch die Breite stimmt: Insgesamt hat der BSV in der Saison 2019/20 über 20 Mannschaften und Gruppen gemeldet bzw. im Trainingsbetrieb. Das Trainingsangebot reicht vom Basketballkindergarten für die Vier- bis Fünfjährigen bis zur Hobbymannschaft der Oldies und drei Altersklassen von Cheerleadern.

Zentrum des Vereinslebens ist die Sporthalle der Wittenbrinkschule, in der der Verein seit 1998 auch sein eigenes Vereinsheim für den gemütlichen Plausch nach Spiel und Training sowie für seine Silvester-, Karnevals- oder Turnierfeten hat. Sportlicher Erfolg, verbunden mit der Vereinspolitik, stets auf Eigengewächse zu setzen und die Heimspiele mit Cheerleadern und Lightshow zu echten Sportevents zu machen, haben die Wittenbrinkhalle in den letzten Jahren der 1990er bei Heimspielen der ersten Herrenmannschaft regelmäßig aus den Nähten platzen lassen. So werden seit Anfang des Jahrtausends diese Heimspiele in der Gesamtschuhalle in Wulfen-Barkenberg ausgetragen. Im Schnitt besuchen ca. 500 Zuschauer die einzigartigen Samstag-Abend-Events im Dorstener Norden.

Im Frühjahr 2019 hat der BSV Wulfen seine 50. Basketball-Saison bestritten. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Programmpunkten für alle Altersklassen feierten die Wölfe das Jubiläums-Jahr 2019 und ihren Verein gebührend.

Spielplan der Münsterland Baskets Wulfen